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Mietpreise steigen langsam – München ist am teuersten

Eingetragen am 25. September 2009 – 18:35Ein Kommentar

Die Immobilienpreise und Mieten in Deutschland sind in den vergangenen Jahren nur langsam gestiegen. Der Anstieg der Mieten pro Quadratmeter blieb in  den meisten Regionen hinter der Entwicklung des allgemeinen Preisniveaus zurück. Wie schon in der Vergangenheit zeigen sich große regionale Unterschiede in der Republik, die sowohl das absolute Niveau als auch die Entwicklung der Preise betreffen. Das belegt eine Studie des Beratungsunternehmens Empirica, bei der Neubauwohnungen zwischen 60 und 80 Quadratmetern mit gehobener Ausstattung unter die Lupe genommen wurden.

In vielen Städten kaum Bewegung bei den Mieten

In vielen Städten blieb das Mietniveau in den vergangenen fünf Jahren beinahe konstant. In Darmstadt etwa gingen die durchschnittlichen Mieten im letzten Jahr um 8 Cent je qm zurück. Seit 2004 war ein Anstieg um weniger als zwei Prozent zu verzeichnen. Das allgemeine Preisniveau in Deutschland legte in diesem Zeitraum um zehn Prozent zu. Ähnlich wie in Darmstadt entwickelte sich das Mietniveau auch in Düsseldorf. Was für Mieter günstig ist, kann die Kalkulation von Eigentümern ins Wanken bringen: Das reale Einkommen aus der Vermietung von Immobilien ist in den letzten Jahren deutlich gesunken.

Der Süden ist am teuersten

Der Süden Deutschlands ist nach wie vor am teuersten. Den Spitzenplatz in der Studie belegt wie auch in den Jahren zuvor die bayrische Landeshauptstadt München. Ein Quadratmeter Miete kostet in der „Wies´n“-Stadt 12,02 und damit einen Euro mehr als in der zweitteuersten deutschen Stadt. Gegenüber dem Jahr 2004 entspricht das einem Anstieg von 6 Prozent – also ebenfalls weniger, als die allgemeine Teuerungsrate in diesem Zeitraum.

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