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Altersvorsorge: Deutsche setzen auf Immobilien

Eingetragen am 24. September 2009 – 20:15Kein Kommentar

Die Bundesbürger setzen bei ihrer privaten Altersvorsorge in besonders großem Umfang auf Immobilien. So wird das Geld heutzutage nicht mehr nur im Tresor aufbewahrt. Insbesondere das Eigenheim rangiert bei den Maßnahmen zur Sicherung des künftigen Lebensstandards in der Priorität ganz oben, wie eine Studie der Landesbausparkasse LBS zeigt. Die Deutschen räumen der Immobilie deutlich mehr Platz ein als anderen Asset-Klassen, wie etwa Aktien oder Fonds. Ein Grund dafür dürfte das Bedürfnis der Deutschen nach sicheren Formen der Altersvorsorge sein, die nicht von den Schwankungen an den Kapitalmärkten abhängig sind.

Bausparvertrag ist wieder in

Die Bausparkassen erfreuen sich seit dem Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise wieder eines verstärkten Zulaufs. Die besonders große Sicherheit des Bausparprinzips überzeugt die meisten Neu-Bausparer am stärksten. Bausparkassen refinanzieren sich nicht über den Kapitalmarkt, sondern ausschließlich über ihre Kunden: Die Kredite, die vergeben werden, entstammen den Guthaben der Verträge anderer Kunden. Aus diesem Grund sind Bausparkassen unabhängig von der allgemeinen Entwicklung an den Finanzmärkten.

Nachteile nicht übersehen

Die Nachteile eines Bausparvertrages sollten allerdings nicht übersehen werden. Jüngst wurde per Gerichtsbeschluss die Rechtmäßigkeit der Abschlussgebühr bestätigt. Diese beläuft sich meist auf ein bis zwei Prozent der Bausparsumme und zehrt den wesentlichen Teil der Guthabenzinsen auf. Die zinsgünstigen Bauspardarlehen sind zudem oft teurer als Darlehen aus Programmen der öffentlichen Hand, wie etwa solchen  der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau.

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