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China liefert einen Großteil von zahlreichen bedeutenden Rohstoffe (z. B. Seltene Erden, Antimon, Lithium). Jedoch will die Volksrepublik diese Rohstoffe selber besitzen. Somit kommt nun die Aussage vom Anbieter Molycorp aus den USA zum passenden Zeitpunkt.

Balkendiagramm mit einem Wachstumsverlauf
Die Erhöhung der Produktion bis zum Jahr 2012

Schließlich will das Unternehmen die Herstellung von Seltenen Erden erweitern, um zu erreichen, dass die globale Industrie von den Ausfuhren des Rohstoffs aus China weniger abhängig wird. Die US-Herstellung von Molycorp soll bis zum Jahresende von 2012 auf 20.000 Tonnen pro Jahr erhöht werden. Das US-Unternehmen plant das Liefern von einem Sechstel des Bedarfs in der ganzen Welt. Außerdem soll der Preis für Seltene Erden von Molycorp lediglich circa die Hälfte des derzeitigen Preises für Seltene Erden aus dem Reich der Mitte betragen.

Die Warnung vor einem Engpass beim Versorgen mit Seltenen Erden

Bereits jetzt zählt Molycorp zu den größten Hersteller von Seltenen Erden im Westen. Selbst die Wirtschaftsverbände aus Deutschland gaben vor kurzem eine Warnung vor Engpässen bei der Versorgung mit Seltenen Erden heraus. Diese benutzt man in kleinen Mengen. Die Seltenen Erden werden unter anderem in DVD-Spielern, Computer, Hybrid-Fahrzeuge, Windturbinen oder in den Rüstungswaren verwendet.

Die bisherige Marktsituation bei den Seltenen Erden

Laut Molycorp haben sich die Rohstoffpreise in den letzten Monaten versechsfacht. Zu der Gruppe der Seltenen Erden gehören 17 Metalle und man findet sie häufig am gleichen Ort vor. Zuletzt stellte die Volksrepublik 120.000 Tonnen jährlich her, sodass China einen Marktanteil von 97 % besitzt. Schon im Jahr 2005 ergab sich der Beschluss, dass man die Exportquoten stufenweise minimiert, sodass dadurch die Bestände geschont werden und im Jahr 2010 beträgt der Rückgang 40 %.

© alm1982 – Fotolia.com

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