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Sparkonto: Auf Sitz der Bank achten

Eingetragen am 18. März 2009 – 20:09Kein Kommentar

Sparer sollten bei der Auswahl der Bank, bei der eine Fest- oder Tagesgeldanlage getätigt wird, auf die Rechtsform des Institutes achten. Viele Geldhäuser agieren in Deutschland nicht mit einer eigenen Bank-Lizenz, sondern als Zweigniederlassung der ausländischen Tochter. Die Konsequenz: Die Einlagensicherung erfolgt nicht über den deutschen Einlagensicherungsfonds, da diese Banken nicht Mitglied sind.

Hohe Zinsen locken die Anleger

Gerade die Zweigniederlassungen versprechen derzeit besonders attraktive Zinsen, die deutlich über denen deutscher Konkurrenten liegen. Die NIBC-Direkt Bank aus den Niederlanden beispielsweise zahlt 4,8 Prozent Zinsen auf tägliche fällige Einlagen und 5,05 Prozent auf Termingelder mit einer Laufzeit von 12 Monaten. Ähnlich hohe Zinsen zahlen die Credit Europe Bank (ebenfalls aus den Niederlanden) und die Bank of Scotland.

Entschädigung erfolgt im schlimmsten Fall nicht

Die Einlagensicherungssysteme in anderen Ländern decken grundsätzlich auch die Ansprüche deutscher Kunden ab. Das Beispiel der isländischen Pleite-Bank Kaupthing-Edge zeigt jedoch, dass es im schlimmsten Fall zumindest sehr lange dauern kann, bis tatsächlich Gelder fließen. Die deutschen Kunden, die bei dem Institute Tages- oder Festgelder angelegt hatten, warten seit dem Zusammenbruch der Kaupthing-Bank bis heute auf ihr Geld, obwohl die Bundesregierung der isländischen Einlagensicherungen einen Hilfskredit zugesagt hat.

Außerdem schadet ein allgemeiner Vergleich der Banken bei einer Tagesgeldanlage nie. Für ausführliche Informationen zum Sparkonto empfehlen wir Monetos.de.

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