Rumänien bittet um Geld
Die Finanzkrise bedroht in zunehmendem Maße auch Staaten in ihrer Zahlungsfähigkeit. Mit Rumänien hat sich nun das ärmste EU-Land an die EU-Kommission gewandt und um finanzielle Unterstützung gebeten. Die Mittel sollen aus dem Krisenfonds der EU kommen. Dieser verfügt nach Angaben aus Brüssel noch über rund 15 Mrd. Euro, die zur Stützung Rumäniens ausreichen sollten. Die Mittel des Fonds waren im vergangenen Jahr aufgestockt worden.
Österreich fordert mehr Hilfen für Osteuropa
Der österreichische Finanzminister Pröll hatte jüngst gefordert, die Hilfen für Staaten in Zahlungsschwierigkeiten, die nicht dem Euro-Raum angehören, aufzustocken. Dahinter dürfte freilich die Erkenntnis stehen, dass Österreich in besonders großem Umfang von der Krise der neuen EU-Mitglieder getroffen ist. Die Alpenrepublik verzeichnet Forderungen im Umfang von etwa 270 Mrd. Dollar gegen die in von der Pleite bedrohte Region.
Situation bedrohlich
Mit Ungarn und Lettland haben bereits zwei Staaten Hilfe des Internationalen Währungsfonds erhalten. Fast alle kleinen Staaten Osteuropas jedoch sehen sich erheblichen finanziellen Schwierigkeiten ausgesetzt. Grund für die desolate Verfassung ist die hohe Auslandsverschuldung der einst aufstrebenden Volkswirtschaften.
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