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US-Bankenrettung kostet immer mehr

Eingetragen am 4. März 2009 – 14:59Ein Kommentar

Die Hilfen, die die US-Regierung zur Stützung des angeschlagenen Finanzsystems aufwenden muss, summieren sich zu immer größeren Posten. Noch in diesem Monat wird der Staat ein Programm im Umfang von 200 Mrd. Dollar auf den Weg bringen, mit dem die Kreditvergabe der Banken angekurbelt werden soll. Insgesamt sollen mit den Hilfen Darlehen von bis zu einer Billion Dollar angestoßen werden.

700-Mrd.-Paket wird nicht ausreichen

US-Finanzminister Timoty Geithner geht davon aus, dass das bereits verabschiedete Rettungspaket für die US-Banken im Umfang von 700 Mrd. Dollar nicht ausreichen wird. Seiner Ansicht nach könnte die Stützung des Bankensystems deutlich mehr kosten. Für das Jahr 2009 sieht der Haushaltsetat deshalb sowie wegen der Konjunkturprogramme ein Defizit von 1,75 Billionen Dollar vor.

Haushaltskonsolidierung oberstes Ziel

Geithner zufolge ist es das mittelfristige Ziel der US-Regierung, das Defizit der öffentlichen Haushalte zu reduzieren. Bis zum Jahr 2013, in dem die erste Amtsperiode des neuen Präsidenten Brack Obama endet, soll die Neuverschuldung auf 533 Mrd. Dollar gedrückt werden. Dies entspräche dann rund 3,0 Prozent des Bruttoinlandsproduktes.

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