24 Prozent mehr Arbeitslose in Österreich
Die Arbeitslosenquote in Österreich ist im Februar deutlich gestiegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat waren fast 24 Prozent mehr Menschen ohne Job. Insgesamt waren rund 302.000 Personen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote stieg im Jahresvergleich von 6,8 auf nun 8,3 Prozent. Die unerwartet starke Zunahme wird auf die schlechte Witterung und die Konjunkturkrise gleichermaßen zurückgeführt.
Osteuropa kann zum Problem werden
Österreich könnte unter der Finanzkrise, die einige osteuropäische Staaten an den Rand des Ruins getrieben hat, besonders leiden. Die Alpenrepublik hat in den vergangenen Jahren vom Aufschwung der Region besonders profitiert und sich dort in großem Ausmaß engagiert. Auch österreichische Banken haben viel in die einst stark wachsenden neuen EU-Mitglieder investiert.
Verarbeitendes Gewerbe besonders betroffen
Den stärksten Zuwachs bei der Arbeitslosigkeit verzeichnete die Sachgüterproduktion, in der 44 Prozent mehr Menschen arbeitslos gemeldet waren als ein Jahr zuvor. Ebenfalls stark von der Krise getroffen wurde die Baubranche, in der der Zuwachs der Arbeitslosigkeit mehr als 30 Prozent betrug.
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Die aktuellen Arbeitslosenzahlen sind schockierend, nachdem nun mehrere Monate das Wort “Kurzarbeit” in den Medien sehr dominiert hat, werden wohl bald die ersten Kündigungswellen anstehen.
Hoffentlich kehrt bald wieder das Vertrauen und etwas positive Stimmung in dem Markt zurück, ansonsten werden die kommenden Monate eine harte Zeit für alle von uns.