Hapag-Lloyd soll Tui zu schwarzen Zahlen verhelfen
Das Reiseunternehmen Tui rechnet damit, dass es wieder schwarze Zahlen schreiben wird. Dies soll mithilfe von der Reederei Hapag-Lloyd passieren. Die Entwicklungen bei der Reederei verlaufen positiv, währenddessen Tui sich aufgrund der Aschewolke aus Island sorgen musste.
Hapag-Lloyd soll Tui in die Gewinnzone verhelfen
Tui blieb im 3. Geschäftsquartal in der Verlustzone. Am Mittwoch gab Tui bekannt, dass Tui mithilfe der positiven Fortschritte der Reederei Hapag-Lloyd im aktuellen Geschäftsjahr, das bis Ende September läuft, schwarze Zahlen schreiben will. Im 3. Quartal erhöhte sich das operative Ergebnis auf 226 Millionen Euro, nachdem es im Vorjahreszeitraum einen Fehlbetrag in Höhe von 193 Millionen Euro gegeben hatte. Tui beteiligt sich nach der Veräußerung der Mehrheit mit noch 43,3 % an dem Konsortium der Anteilseigner an Hapag-Lloyd.
Tui verzeichnete im 2. Quartal einen Fehlbetrag sowie einen gesunkenen Konzernumsatz
Insgesamt senkte Tui im 2. Quartal den Fehlbetrag in Höhe von 470,1 Millionen Euro auf 9,4 Millionen Euro. Im vorherigen Jahr schrieb Tui aufgrund der kritischen Situation bei Hapag-Lloyd rote Zahlen. Insbesondere wegen der Aschewolke aus Island sank der Konzernumsatz auf 4,0 Milliarden Euro. Dies ist ein Rückgang von 4,2 %.
Die unterschiedliche Entwicklung in den einzelnen Tui-Sparten
Beim Tourismus-Tochterunternehmen TUI Travel sank der bereinigte operative Gewinn um 5 % auf 93,3 Millionen Euro. Dies lag vor allem daran, dass die Kunden wesentlich mehr günstigere Urlaube gebucht hatten, mit denen das Unternehmen nicht allzu viel Gewinn erwirtschaftet hatte. Dahingegen verzeichnete Tui bei den Hotels sowie Kreuzfahrten Wachstumsraten.
Die Prognose für 2009/2010
Tui prognostiziert aufgrund der positiven Entwicklung bei den Beteiligungen an Schifffahrten für das gesamte Jahr 2009/2010 ein positives Konzernergebnis. Insgesamt ergab sich nach den ersten drei Quartalen noch ein Fehlbetrag in Höhe von 468 Millionen Euro, wovon 36 Millionen Euro im 3. Quartal angefallen sind. Die Reiseunternehmen verzeichnen ihre Überschüsse allerdings fast nur im 4. Geschäftsjahr innerhalb der Sommerzeit.
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