Auto-Nachfrage in China geht langsam zurück
Die Signale treten vermehrt auf, dass das Wachstum des Boommarktes China langsamer wird. Im Juli lag die Anzahl an abgesetzten Neuwagen bei etwa 950.000 Fahrzeugen bzw. mit 13,6 % über dem Wert des vorherigen Jahres. Seit 15 Monaten war dies das niedrigste Wachstum. Im Vergleich dazu hält der Aufschwung in Indien an.
Boom in China verlangsamt sich
Anscheinend geht in China langsam die Puste aus. Die Händler in China verzeichneten zu Jahresbeginn Wachstumsquoten von mehr als 50 %. Nach Ansicht der Branchenanalysten könne das Wachstum im August aufgrund der Sorgen um eine Abkühlung in der Wirtschaft bei einem einstelligen Wachstum liegen.
Die Wachstumsmärkte China und Indien
Im letzten Jahr stieg China zum weltweit größten Automarkt auf. Dabei überholte China mit über zehn Millionen abgesetzten Fahrzeugen die Vereinigten Staaten. Selbst Indien mit seinen mehr als einer Milliarde Bewohnern zählt zu den Wachstumsmärkten, weil im Gegensatz zu China Indien einen ungehaltenen Boom verzeichnet. In Indien erzielte man im Juli einen Rekordwert von 160.000 verkauften Vehikels und im Vergleich zum Vorjahr lag der Anstieg bei 38 %.
Die Warnung von Daimler-Chef Dieter Zetsche
Daimler-Chef Dieter Zetsche warnte am Wochenende davor, dass man nicht nur auf die Volksrepublik setzen sollte. Schließlich könne die Wirtschaft in China „nicht endlos so weiterwachsen“. Außerdem sei die Abhängigkeit von einem einzigen Markt mit Risiken verbunden. Deshalb müsste man auf eine ausgeglichene sowie auf die Regionen diversifizierte Wachstumsstrategie setzen.
Die deutsche Autoindustrie profitiert von den asiatischen Absatzmärkten
Die Autoindustrie von Deutschland kann erheblich von dem Aufschwung in Asien profitieren. Die Volksrepublik China ist für Volkswagen bereits zum heutigen Zeitpunkt der größte Absatzmarkt in der ganzen Welt und für Daimler ist dieses Land der drittgrößte Automarkt. Die Branchenexperten berechneten, dass bis zum Jahr 2014 in der Volksrepublik circa 130 Millionen Vehikels fahren könnten. Es sind aktuell lediglich etwa 80 Millionen Autos.
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