chinesische wirtschaft enttäuscht beim wachstumIm 2. Quartal erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt (kurz: BIP) in China um mehr als 10 % und zu Jahresbeginn lag das Wachstum noch bei 11,9 %. Nun will es die chinesische Wirtschaft im 3. Quartal ein wenig langsamer angehen. Dabei soll das BIP im 3. Quartal lediglich um 9,2 % steigen. Das prognostizierte geringere Wachstum erklärte man insbesondere mit dem Auslaufen der Konjunkturprogramme seitens des Staates in Höhe von etwa 450 Milliarden Euro.

Die Prognose für 2010

Das Informationszentrum erwartet für das Gesamtjahr 2010 ein Wachstum in Höhe von 9,5 %. Dies dürfte fast die durchschnittliche Wachstumsquote der letzten 30 Jahre sein. Die Volksrepublik lief im 1. Halbjahr Japan den Platz als zweitgrößte Ökonomie weltweit nach den Vereinigten Staaten ab.

Die Geschäfte mit China laufen gut

China ist für die aufstrebenden Schwellenländern (z. B. Indien, Südafrika, Brasilien) ein sehr relevanter Handelspartner. Selbst Deutschland kann mithilfe den wesentlich besser gehenden Geschäften in der Volksrepublik einen Boom verzeichnen. Sowohl Mercedes als auch BMW konnten ihre Absatzzahlen im 1. Halbjahr verdoppeln und Audi konnte seine Verkaufszahlen um etwa zwei Drittel erhöhen.

Das Einkaufsmanager-Barometer

Die Zeichen für eine Abkühlung bei der Konjunktur kamen in der letzten Zeit sehr häufig vor. Im Juli sank das Einkaufsmanager-Barometer für die Industrie im 3. Monat in Folge. Der Index-Wert liegt minimal über die Grenze von 50 Punkten, ab welcher ein Wachstum abgebildet wird.

Einleitung von Maßnahmen gegen eine mögliche Überhitzung der Ökonomie

Die Regierung begann aus Sorge vor einer möglichen Überhitzung vielfältige Bremsmanöver. Beispielsweise leitete sie eine Beschränkung der Kreditvergabe für den Hauskauf ein. Dadurch soll verhindert werden, dass es zu einer Spekulationsblase auf dem Immobilienmarkt kommt.

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