US-Privatwirtschaft kann mehr Arbeitsplätze schaffen als prognostiziert
Die US-Konjunktur lässt Gründe zur Sorge zu, weil sämtliche Anzeichen auf ein langsameres Wachstum hinweisen. Trotz alledem fängt der Jobmotor in der Privatwirtschaft wieder an zu laufen. Im letzten Monat schufen die Firmen circa 42.000 neue Arbeitsplätze, wobei die Analysten lediglich mit einem Anstieg von 40.000 erwartet hatten. Selbst aus der Dienstleistungssparte kann man gute Nachrichten melden.
Die Besetzung von 19.000 neuen Arbeitsplätzen – Das Wachstum beim Service-Barometer
Im Vormonat konnten 19.000 neue Arbeitsplätze besetzt werden, nachdem man zuvor von einer Erhöhung von 13.000 Stellen erwartet hatte. Außerdem wuchs der US-Dienstleistungsbereich immens an. Das Service-Barometer des Institute for Supply Management (kurz: ISM), welcher an den Finanzmärkten eine besondere Bedeutung hat, erhöhte sich von 53,8 Zählern auf 54,3 Zählern.
Die Erwartungen der Analysten wurden übertroffen
Die Analysten erwarteten im Durchschnitt mit einem Rückgang um 0,8 Zählerpunkte auf 53,0 Zähler. Der Index zeigt ab einem Wert in Höhe von 50 Punkten Wachstum. Die Unternehmen können von einem rasant ansteigenden Auftragseingang profitieren und selbst aus dem Ausland steigt die Anzahl an Bestellungen.
Der Schwung in der US-Wirtschaft könnte zurückgehen
Sie haben in der Folge ihre Mitarbeiteranzahl wieder erhöht. Das jeweilige Barometer legte auf den Rekordwert seit Dezember 2007 zu. Nach Aussage des Helaba-Experten Ralf Umlauf könnte die Wirtschaft der USA zur Jahresmitte hin an Auftrieb verlieren. Jedoch würde der Rückgang niedriger ausfallen als prognostiziert und dies zeige sich an dem immensen Wachstum bei den Dienstleistungsunternehmen.
Die offiziellen Zahlen der US-Regierung
Die US-Regierung publizierte am Freitag die offiziellen Zahlen zu der Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Man rechnet mit einem Rückgang der Mitarbeiteranzahl um 65.000. Zum ersten Mal ergab sich in diesem Jahr im Monat Juni einen Rückgang. Schließlich hat die Regierung viele Tausende Menschen entlassen, die für eine Volksbefragung temporär eingesetzt worden sind.
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