Die Situation bei Schaeffler entspannt sich
Die Finanzsituation bei Schaeffler erholt sich offensichtlich stark. Das hoch verschuldete Zulieferbetrieb kann von der großen Erholung im Industrie- sowie Autobereich profitieren. In diesem Jahr will Schaeffler kräftig aufholen.
Die Prognose für das aktuelle Jahr
Nach Aussage des Unternehmenschef Jürgen Geißinger soll der Umsatz um zumindest 10 % auf mehr als acht Milliarden Euro steigen. Die Einnahmen brachen während der Wirtschaftskrise auf 7,3 Milliarden Euro ein, nachdem man vor der Rezession etwa neun Milliarden Euro erwirtschaftet hatte. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) soll mindestens 10 % vom Umsatz bzw. über 800 Millionen Euro betragen. Die Marge lag im letzten Jahr bei lediglich 5 %.
Die Auslastung im 1. Halbjahr
Laut Geißinger war die Auftragssituation im 1. Halbjahr recht gut. Ferner sei das Unternehmen „in den meisten Bereichen an der Kapazitätsgrenze“. Die Krisensituation sei im Autozuliefererbereich beendet und die Talsohle im Industriegeschäft wäre schon vorbei. Das Ergebnis im 1. Halbjahr befinde sich erheblich über dem Niveau des Vorjahres und genau Daten will Schaeffler bis Anfang September veröffentlichen.
2. Halbjahr soll stabiler werden
Nach Aussage von Geißinger befindet sich das Unternehmen „wieder in ruhigem Fahrwasser“ und das Unternehmen sähe „ein stabiles zweites Halbjahr“. Aktuell kommen die Impulse insbesondere aus dem Ausland. Das Unternehmen wird in 2010 allein in China ein Wachstum von 40 % verzeichnen.
Die Investitionen in Asien
Vor kurzem gab Schaeffler bekannt, bis zum Jahr 2012 in Asien Investitionen in Höhe von etwa 300 Millionen Euro zu tätigen. Damit will man zwei zusätzliche Werke für Getriebe- und Motorbauteile sowie Wälzläger in China bauen. Weiterhin plant man in Indien eine weitere Fabrik.
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