Hugo Boss erwartet Boom mithilfe des Geschäfts in China
Das Modeunternehmen Hugo Boss erwartet, dass die Prognose für das Jahr erreicht wird. Jedoch hat man die Ziele zugleich als „anspruchsvoll“ bezeichnet. Vor allem der chinesische Markt soll das Wachstum bringen.
Jahresziele wurden erfüllt
Im 2. Quartal hat sich die steigende Nachfrage nach den Kleidern von Hugo Boss bemerkbar gemacht. Dadurch hat das Modeunternehmen an den Jahreszielen festgehalten. Laut dem Finanzvorstand Mark Langer darf man das 1. Quartal nicht als eine Grundlage nehmen. Ferner haben sich die Geschäfte des 2. Quartal bereits wesentlich verbessert.
Die bisherige Entwicklung und künftige Prognose
Langer nannte es ein „relativ anspruchsvolles Ziel“, schon nach den ersten sechs Monaten von 2010 wie prognostiziert bei dem Umsatz in etwa auf Vorjahreshöhe angekommen zu sein. Trotz alledem hat Langer die Jahresziele bekräftigt. Er begründete dies damit, dass das Modeunternehmen die Bestellungen der Handelspartnerunternehmen sowie die Entwicklungen des eigenen Einzelhandels kennt. Für das aktuelle Jahr erwartet Hugo Boss ein Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich und das operative Ergebnis bzw. EBITDA soll mithilfe der Sparmaßnahmen wesentlich stärker als der Umsatz wachsen.
Das Geschäft mit China spielt eine wichtige Rolle
Der Modekonzern wird beim Wachstum nicht nur auf den eigenen Einzelhandel, sondern auch auf das China-Geschäft setzen. Laut Langer kann es möglich sein, dass die Volksrepublik für Hugo Boss in naher Zukunft zum drittgrößten Markt nach den Vereinigten Staaten und Deutschland wird. Hugo Boss schloss nun mit dem größten Franchise-Partner von China – die Rainbow-Gruppe – die Verhandlungen über ein Gemeinschaftsunternehmen ab. Nach Aussage vom Finanzchef wird Rainbow 34 Geschäfte in das Joint Venture einbringen und Hugo Boss will mit 60 % die Mehrheit halten.
Zurückhaltung bei weiteren Akquisitionen
Ferner will sich Boss mit Akquisitionen zurückhalten. Schließlich sei es laut Langer nicht ein Teil der „mittelfristigen Pläne, anorganisch zu wachsen“. Dies soll „auch für einen potenziellen Markenerwerb“ gelten.
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