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In der EU ergibt sich eine Abschwächung der Inflation

Eingetragen am 15. Juli 2010 – 13:36Kein Kommentar

Inflation Abschwächung in EUIm Juni verlangsamte sich die Inflation in der Europäischen Union. Am Mittwoch gab das Statistikamt der Gemeinschaft – Eurostat – in Luxemburg bekannt, dass die Verbraucherpreise um 1,4 % höher lagen als noch vor Jahresfrist. Die Inflationsrate betrug im Mai noch 1,6 %.

Deutschlands Inflationsrate liegt unter dem Durchschnitt

Jedoch sanken die Preise im Jahr zuvor noch um 0,1 %. Deutschland verzeichnete im Juni eine Steigerung von 0,8 %, sofern man die europäische Berechnungsformel verwendet. Deutschland lag zu diesem Zeitpunkt somit noch weit unterhalb des Durchschnitts.

Die Teuerungsrate in den Euro-Staaten

Die Preise erhöhten sich in den 27 Euro-Staaten insgesamt betrachtet im Juni um 1,9 % im Vergleich zum Monat aus dem Vorjahr. Die Teuerungsrate betrug im Mai noch 2,0 %. Nach den Daten der Statistiker besitzt Irland die niedrigste Inflation übers Jahr, weil hier die Verbraucherpreise im letzten Monat um 2 % zurückgegangen sind. Dagegen sanken die Verbraucherpreise in Lettland um 1,6 % und in den Niederlanden erhöhten sie sich um 0,2 %.

Länder mit den höchsten Preissteigerungsraten

In Griechenland ergab sich eine Inflationsrate von 5,2 %. Ungarn liegt mit einer Preissteigerungsrate von 5 % mit Griechenland fast gleich auf. Zudem ergab sich in Rumänien eine Inflationsrate von 4,3 %.

Die Gründe für die steigende Inflationsrate

Im Euro-Raum führte zum Einen der Verkehr mit einem Plus von 3,9 % zu einer Inflation bei. Zum Anderen ergaben sich bei Tabak und Alkohol Preissteigerungen von 3,7 %. Jedoch gingen die Preise für das Übermitteln von Nachrichten um 1,1 % zurück.

© Argus – Fotolia.com

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