TUI verbessert Prognose für Hapag-Lloyds
TUI freut sich über das Tochterunternehmen Hapag-Lloyd. Schließlich rechnet das Touristikunternehmen im aktuellen Jahr mit stark steigenden Gewinnen im Reederei-Unternehmen. Die positive Entwicklung bei Hapag hatte sich seit Mitte Mai verstärkt.
Stärkere und raschere Erholung des Reederei-Geschäfts
Schließlich hat sich das Geschäft bei Hapag-Lloyd wesentlich rascher sowie stärker erholt als man prognostiziert hatte. Sowohl die Frachtraten als auch das Transportvolumen verbesserten sich kontinuierlich und würden jetzt erheblich über den Werten vom Vorjahr liegen. Dies gab das Touristikunternehmen TUI, welches noch 43,3 % an der Reederei hält, am Dienstag bekannt.
Die Trendwende bei Hapag-Lloyd
Die Containerschifffahrts-Gesellschaft ist im Jahr 2009, das von der Rezession betroffen war, erheblich in die Verlustzone gerutscht. Im derzeitigen Geschäftsjahr 2009/2010, das bis Ende September läuft, wird man ein „signifikant positives operatives Ergebnis“ erreichen. Das anteilige Ergebnis von dem Touristikkonzern TUI im Bereich der Containerschifffahrt wird deshalb deutlich besser ausfallen. Die Prognosen für den Touristikbereich bei TUI wären unverändert.
Aktie wurde durch positive Aussichten beflügelt
TUI legte sich Mitte Mai zum ersten Mal auf einen Gewinn bei Hapag Lloyd fest, welche in der ganzen Welt die fünftgrößte Reederei ist. Seitdem der Halbjahresbericht vorgelegt worden ist, hatte sich die Entwicklung zum Besseren verstärkt. Natürlich hat dies die Aktie von TUI weiter beflügelt, welche schon durch die positiven Kommentare der Analysten in Bezug auf das Schifffahrtsgeschäft profitieren konnte.
Die bisherigen Hilfen für Hapag-Lloyd
Im 2. Quartal, das Ende März endete, trug Hapag-Lloyd mit sechs Millionen Euro zu dem Ergebnis des Touristikkonzerns TUI bei. Aufgrund des großen Einbruchs des weltweiten Handels musste man Hapag-Lloyd von den Eigentümern mit etwa 1,8 Milliarden Euro stützen. 57 % der Anteile besitzt das Konsortium Albert Ballin, welchem auch die Logistik-Firma Klaus-Michael Kühne sowie die Stadt Hamburg angehören. Hapag erhielt vom Staat eine Bürgschaft in Höhe von 1,2 Milliarden Euro und aufgrund der Erholung erwartete Hapag Lloyd vor Kurzem noch, dass es nicht mehr die Garantie benötigt.
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