US-Konjunktur wächst gedrosselter
Der Einkaufsmanagerindex für den Bereich des verarbeitenden Gewerbes in den Vereinigten Staaten wurde nun von dem Institute for Supply Management (kurz: ISM) für den Monat Juni ermittelt. Dabei fand man heraus, dass dieser Index im Juli ganz unvermutet erheblich gesunken ist. Zwar zeigt der Einkaufsmanagerindex stets ein Wachstum an, aber das Tempo ist stark gesunken. Selbst die Anzahl an Erstanträgen auf Arbeitslosengeld sowie schwebende Hausveräußerungen seien schlechter ausgefallen als man erwartet hatte.
US-Einkaufsmanagerindex sank um 3,5 Punkte
Der US-Einkaufsmanagerindex, welcher insbesondere an den Finanzmärkten Beachtung findet, sank von 59,7 Punkten auf 56,2 Punkte. Die Analysten erwarteten jedoch durchschnittlich einen Rückgang um 0,7 Punkte auf 59,0 Punkte. Ab der 50-Punkte-Grenze zeichnet sich ein Wachstum ab. Dieser Index hält sich bereits seit elf Monaten in Serie in diesem Bereich, wobei das Wachstumstempo jedoch seit Mai langsamer wurde.
Konjunktur entwickelt sich langsamer
Laut der Helaba-Analystin Viola Stork hat sich die Erholung in der Industrie von den Vereinigten Staaten fortgesetzt. Jedoch hat der sich fortsetzende Rückgang des Einkaufsmanagerindex „eine nachlassende wirtschaftliche Dynamik“ angekündigt. Selbst die Daten in Bezug auf die schwebenden Hausveräußerungen sind schlechter ausgefallen als man gerechnet hatte. Dies sind alles Hinweise auf eine langsamere Konjunkturentwicklung.
Anzahl an Erstanträgen auf Arbeitslosengeld immer noch recht hoch
Weiterhin war die Anzahl an wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosengeld wesentlich höher als man erwartet hatte. Schließlich lag die Anzahl an Erstanträgen auf Arbeitslosengeld vor Kurzem noch bei 472.000, was über den Markterwartungen war. Die Ökonomen rechneten mit einem Rückgang der Erstanträge auf Arbeitslosengeld auf 455.000. Dadurch sorgen sich die Anleger mehr, dass die Erholung auf dem Jobmarkt noch etwas länger andauern könnte.
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