EDF beteiligt sich beim Gasprojekt South Stream
Electricité de France (kurz: EDF) wird am Ende des Jahres 2010 in das italienisch-russische Gasprojekt South Stream einsteigen. South Stream wurde bislang jeweils zur Hälfte von dem italienischen Versorger Eni und russischen Energiemonopolisten Gazprom getragen. Der französische Energiegigant wird 20 % an dem Projekt South Stream erhalten. Dieses Projekt gilt als Konkurrenz zu der Gasleitung Nabucco, welche von der EU geplant wurde.
Die Abgabe an Anteilen von Eni und Gazprom an EDF
Die bisherigen zwei Beteiligten von South Stream – Eni und Gazprom – werden je zehn Prozentpunkte von ihren Anteilen abgeben. Dies teilte der Gazprom-Chef Alexej Miller in St. Petersburg mit. Dagegen will sich die EU mit Nabucco von den aus Russland stammenden Lieferungen unabhängig machen.
Der Verlauf, die ersten Lieferungen und die Menge an Gas der neuen Pipeline
Dabei soll die 900 km lange Leitung zunächst durch das Schwarze Meer nach Bulgarien und anschließend in zwei Stränge sowohl nach Österreich und Ungarn als auch nach Italien sowie Griechenland führen. Man plant die ersten Lieferungen für das Jahr 2015. Es sollen pro Jahr 30 Milliarden Kubikmeter Gas durch diese Stränge fließen. Ferner soll der Chef von Gasunie, Marcel Kramer, der Aufsichtsratsboss werden.
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