DIHK-Studie: 30.000 Ausbildungsplätze stehen noch zur Verfügung
Die deutschen Firmen suchen immer noch dringend Auszubildende. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (kurz: DIHK) fand heraus, dass noch ca. 30.000 Ausbildungsplätze besetzt werden können. Diese Situation hat zwei verschiedene Gründe. Zum Einen sinkt die Anzahl an Bewerbern aufgrund der demografischen Entwicklung und zum Anderen erholt sich die Konjunktur wieder.
Die Orte mit den meisten unbesetzten Ausbildungsplätzen
Laut den Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertages melden sowohl Stuttgart mit 2.061 Ausbildungsplätzen als auch Hamburg mit 1.648 Ausbildungsplätzen die meisten noch nicht besetzten Ausbildungsplätze. Selbst im Osten von Deutschland suchen die Unternehmen händeringend nach Auszubildenden. Im Osten kann man jede dritte freie Ausbildungsstelle finden, obwohl in den neuen Bundesländern lediglich jeder fünfte Ausbildungsvertrag offeriert wird.
Bei welchen Ausbildungsberufen es noch unbesetzte Stellen gibt – Besetzungsprobleme können sich in 2010 verschärfen
Am häufigsten werden Kaufleute (v. a. im Einzelhandel und in Banken), Mechatroniker, Verkäufer, Fachinformatiker, Köche sowie Hotel- und Restaurantfachleute gesucht. In nahezu allen Berufen kann man Lehrstellen finden. Laut den Angaben konnte mehr als jede fünfte Firma im letzten Jahr nicht sämtliche Ausbildungsstellen besetzen. Ferner weist laut Driftmann die hohe Anzahl an unbesetzten Plätzen „darauf hin, dass sich die Besetzungsprobleme dieses Jahr weiter verschärfen dürften“.
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