Börsen weiter unter Druck
Die weltweiten Aktienmärkte finden noch immer keine Ruhe. Am Dienstag verzeichneten die Notierungen rund um den Globus erneut starke Abschläge. Der Deutsche Aktienindex schloss mit etwas mehr als 4200 Punkten nicht weit entfernt von den letzten Tiefs, die im Zuge der Finanzkrise erreicht worden waren.
Sorgen um Konjunktur und Unternehmensgewinne
Die Marktteilnehmer sorgen sich derzeit um den weiteren Verlauf der Konjunktur und um die Gewinne der Unternehmen. Nachdem das Bruttoinlandsprodukt in Japan im vierten Quartal um auf das Jahr gerechnet 12,5 Prozent geschrumpft war, mehrten sich wieder Sorgen, dass dieser Abschwung auch große Unternehmen in die Knie zwingen könnte. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis aus Basis der geschätzten Gewinne ist seit Jahresbeginn aufgrund von revidierten Gewinnen von etwa 15 auf rund 6t0 emporgeschossen.
Hoffnung auf das zweite Halbjahr
Bislang erwarten sehr viele Marktteilnehmer, dass die konjunkturelle Entwicklung sich im zweiten Halbjahr dieses Jahres deutlich aufhellen wird. Sollte sich diese Hoffnung nicht erfüllen, drohen weitere massive Verluste an den Aktienmärkten. Experten sehen deshalb Dax-Indexstände von unter 4000 Punkten als ein wahrscheinliches Szenario an.
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