US-Notenbanker verlangen Erhöhung der Zinsen
Die Öffentlichkeit muss sich wohl laut den US-Notenbankern auf Zinserhöhungen einstellen. Die Chefs der Notenbanken von Atlanta und Kansas warnen in verschiedenen Aussagen vor möglichen Inflationsgefahren. Sie empfehlen, die Zinsen zu erhöhen.
Die Meinung des Notenbank-Chefs von Kansas City Thomas Hoenig
Thomas Hoenig ist der Vorsitzende von der Notenbank von Kansas City. Am Donnerstag teilte er mit, dass die US-Notenbank die faktische Nullzinspolitik bis zum Ende diesen Sommers betreiben soll. Anschließend soll der Leitzinssatz auf 1 % erhöht werden.
Wirtschaftslage sei für eine Zinserhöhung bereit
Seiner Aussage nach sei auf Grundlage der aktuellen Wirtschaftsbeurteilung „die Konjunktur robust genug“, um die Zinserhöhung von einem Prozentpunkt standzuhalten. Dabei ist Thomas Hoenig im Jahr 2010 das stimmberechtigte Mitglied von dem Offenmarktausschuss der US-Notenbank Fed. Dieser Offenmarktausschuss beschließt die Leitzinsen. Ferner ist Hoenig ein Verfechter der Anti-Inflationspolitik.
Die unterschiedliche Meinung der US-Notenbanker zur Zinserhöhung
Der Vorsitzende der Notenbank von Atlanta – Dennis Lockhart – gibt ähnlich wie Thomas Hoenig eine Warnung vor Inflationsgefahren heraus. Weiterhin soll die US-Notenbank das Anziehen der Geldpolitik bedenken. Nach Meinung von Richard Fisher, welcher der Chef der Notenbank von Dallas ist, benötige die aktuelle Wirtschaftssituation keine Erhöhung der Zinsen. Ferner müsse man seiner Aussage nach „bereit sein“ und zudem dazu „bereit sein, ziemlich rasch zu handeln“.
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