Die Fortsetzung des deutschen Jobwunders
Selbst im Mai wurden die Erwartungen an den Arbeitsmarkt übertroffen. Die Bundesagentur für Arbeit verzeichnete 3,242 Millionen Arbeitslose und dies ist der tiefste Stand im Monat Mai seit 1992. Selbst die Anzahl an Kurzarbeiter ist stark gesunken.
Starker Rückgang der Arbeitslosenzahl
Im April war die Anzahl an Arbeitslosen noch um 165.000 höher. Ferner waren es noch 217.000 weniger Arbeitslose als im Vorjahr. Die Arbeitslosenrate ging im Monatsvergleich um 0,4 Prozentpunkte auf 7,7 % zurück. Die Zahl der Erwerbslosen sank im Monatsvergleich saisonbereinigt um 45.000, wobei die Ökonomen einen Rückgang in Höhe von 20.000 prognostiziert hatten.
Die Anzahl an Kurzarbeiter hat sich nahezu halbiert
Die Bundesagentur für Arbeit bezahlte an 830.000 Erwerbstätigen Kurzarbeitergeld. Von diesen hatten 693.000 Beschäftigte wegen konjunkturellen Gründen kurz gearbeitet. 810.000 Beschäftigte arbeiteten im Dezember 2009 wegen der konjunkturellen Lage kurz. Im Mai 2009 war der Höchststand der Kurzarbeit, denn damals gab es 1,5 Millionen Kurzarbeiter.
Bundesarbeitsministerin zeigt sich zuversichtlich
Die Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen zeigte sich über die stark gesunkene Anzahl sehr erfreut. Aufgrund der guten Entwicklung sowohl bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung als auch bei der Erwerbstätigkeit hat sie optimistisch gestimmt. Schließlich sollen die Folgen der Wirtschaftskrise auf dem Arbeitsmarkt in Zukunft begrenzt bleiben.
Künftig ist die Zahl an offenen Stellen eine Herausforderung
Von der Leyen sagte, dass die Anzahl an offenen Stellen eine grundlegende Herausforderung für die nächsten Jahre sei. Schließlich wird sich ihre Zahl immer mehr erhöhen. Man kann einen deutlichen Strukturwandel hin zu Dienstleistungsberufe (z. B. in der Bildung, Gesundheitswirtschaft, Erziehung) erkennen.
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