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Immobilienunternehmen Deutsche Wohnen kommt in die Gewinnzone zurück

Eingetragen am 1. Juni 2010 – 09:08Kein Kommentar

ImmobilieBeim Immobilienunternehmen Deutsche Wohnen, welches das zweitgrößte an der Börse gelistete deutsche Wohnimmobilienunternehmen ist, kann man den Aufwärtstrend spüren. Der Konzern schrieb nämlich im 1. Quartal wieder schwarze Zahlen. Dies führt man vor allem auf die gestiegenen Mieteinkünfte sowie niedrigere Zinszahlungen zurück.

Der Rutsch in die schwarze Zahlen und ein immenser Anstieg des operativen Gewinns

Insgesamt verzeichnete Deutsche Wohnen innerhalb der ersten drei Monate eine Steigerung in Höhe von 5,2 Millionen Euro. Im Vorjahr erwirtschaftete man einen Verlust in Höhe von 2,2 Millionen Euro. Ferner erhöhte sich der operative Gewinn vor Verkäufen, Abschreibungen und Steuern (kurz: FFO) auf 17 Cent pro Aktie. Dies ist ein Anstieg von 55 %.

Leerstandsquote bei Deutsche Wohnen relativ gering

Der Immobilienkonzern senkte zu Beginn des Jahres den Leerstand der Immobilien von 4,1 % auf 3,1 %. Weiterhin stiegen die Mieten um etwa 3 %. Dadurch ist Deutsche Wohnen wesentlich besser dran als die Wettbewerber TAG Immobilien bzw. Gagfah, die eine Leerstandsquote von 5,5 % bzw. 5,4 % aufweisen. Selbst Colonia Real Estate kann hier nicht mithalten, weil es eine Leerstandsquote von 13 % aufweist und Immobilienbestände in nicht allzu sehr nachgefragten Gebieten wie z. B. Salzgitter hat.

Nachfrage nach Wohnungskäufe stieg – Optimistische Prognose für die Zukunft

Außerdem konnte Deutsche Wohnen zu Jahresanfang von der ansteigenden Nachfrage nach Wohnungskäufen profitieren. Hier erhöhte sich das Verkaufsvolumen von 31,8 Millionen Euro auf 55,2 Millionen Euro. Das Immobilienunternehmen gab sich für die nächsten Monate optimistisch, wobei man keine genaue Prognose abgeben wollte. Deutsche Wohnen möchte zielgerichtet einkaufen und auch den Bestand bereinigen.

© pics – Fotolia.com

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