Weil die Konjunkturerholung und die Sparmaßnahmen kombiniert worden sind, führte dies bei der Deutschen Post zu einem Aufschwung. Das Logistikunternehmen erhöhte den Umsatz. Dabei stieg der Gewinn wesentlich mehr als der Umsatz. Dies hat auch Auswirkungen auf die Prognose für das Jahr 2010.
Markterwartungen weit übertroffen
Insbesondere in Asien konnte das Unternehmen im 1. Quartal 2010 ansteigende Umsätze und mithilfe von Sparmaßnahmen steigende Erträge erzielen. Dadurch wurden selbst die Erwartungen des Marktes übertroffen. Für das Jahr 2010 sagt die Deutsche Post ein operatives Ergebnis voraus, welches an dem oberen Ende der vorhergesagten Bandbreite liegt.
Die Zeichen stehen auf eine erholende Wirtschaft
Das 1. Quartal 2010 zeigte, dass sich die Deutsche Post in Bezug auf die Effizienz auf nachhaltiger Weise erhöht hat. Außerdem sieht das Unternehmen Zeichen für eine Wirtschaftserholung. Auch in Asien wuchs das Tempo rasant.
Zahlreiche steigende Kennzahlen
Der Umsatz legte im 1. Quartal auf 12,016 Milliarden Euro zu, was eine Steigerung von 4,4 % ist. Ferner erhöhte sich der operative Ertrag (sog. EBIT) vor den einmaligen Effekten um 81,4 % auf 556 Millionen Euro und nach den Sondereffekten erzielte man ein EBIT in Höhe von 512 Millionen Euro. Zudem verzeichnete man eine Überschusssteigerung von 944 Millionen Euro auf 1,747 Milliarden Euro. Zudem ergibt sich diese Gewinnerhöhung durch das Anwenden von Optionen aus der Postbank-Veräußerung an die Großbank Deutsche Bank und durch die Umstellung der Bilanz auf IFRS.
Die Erwartungen der Analysten übertroffen
Die Analysten erwarteten im Durchschnitt einen Umsatz in Höhe von 11,777 Milliarden Euro. Ferner rechneten sie bei einem EBIT vor Einmaleffekten mit einer Summe von 452 Millionen Euro. Außerdem prognostizierten sie einen Überschuss nach Anteilen Dritter in Höhe von 1,5 Milliarden Euro.
Die Entwicklung in einigen Geschäftsbereiche von der Deutschen Post
Die Post konnte im Briefbereich den sinkenden Umsatz nahezu beenden. Allerdings sanken die Erlöse nur noch minimal um 1,1 % auf 3,4 Milliarden Euro. Währenddessen ging der operative Ertrag auf 388 Millionen Euro zurück, was ein Rückgang von 4,7 % ist. Im Gegensatz dazu kletterte der Gewinn sowie der Umsatz im Fracht- und Expressgeschäft in die Höhe und im Jahr 2010 sollen diese zwei Geschäftsbereiche zum ersten Mal zu fast gleichen Teilen zu dem Konzerngewinn beisteuern.
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