Fraport steigert seine Vorhersage für das Jahr 2010
Fraport hob die Vorhersage für das gesamte Jahr 2010 an. Schließlich erwirtschaftete der Frankfurter Flughafenbetreiber im 1. Quartal eine operative Gewinnerhöhung. Insgesamt gesehen erwirtschaftete die Firma zum Jahresanfang etwas weniger.
Die Prognose für das EBITDA und für den Nettogewinn
Im Jahr 2010 soll das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) mithilfe von Erhöhungen bei den ausländischen Tochterfirmen bei circa 635 Millionen Euro liegen. Ferner sagt man einen Nettogewinn in Höhe von 150 Millionen Euro voraus, welcher auf dem gleichen Niveau aus dem Vorjahr liegt. Zuvor prognostizierte Fraport einen EBITDA von zumindest 600 Millionen Euro sowie einen geringeren Konzerngewinn.
Die Gründe für die Entwicklungen beim Umsatz, EBITDA und Konzernergebnis
Fraport konnte im 1. Quartal vor allem durch die gestiegenen Passagierzahlen im Vergleich zum krisengeschüttelten Jahr 2009 sowie durch die erhöhten Lande- sowie Startgebühren profitieren. Der Umsatz stieg um 4,3 % auf 476,1 Millionen Euro. Zudem erhöhte sich das EBITDA um 12,4 % auf 115,8 Millionen Euro und dies ist ein wenig mehr als die Analysten prognostiziert hatten. Ferner sank das Konzernergebnis aufgrund der höheren Belastungen bei den Sicherungsgeschäften sowie durch die höheren Zinskosten von 20 Millionen Euro aus dem Vorjahresquartal auf vier Millionen Euro.
Der schlechte Verlauf im Monat April
Die Geschäfte von Fraport verliefen im letzten Monat aufgrund des gelegentlich gesperrten europäischen Luftraums schlecht. Deshalb ergab sich bei den Passagierzahlen im Vergleich zum Monat aus dem Vorjahr ein Einbruch von 17 % auf 3,5 Millionen Passagiere. Wegen der Aschewolke, die durch den ausgebrochenen Vulkan auf Island entstanden ist, fehlten eine Million Passagiere und dies könne das Ergebnis von Fraport mit etwa 20 Millionen Euro belasten. Trotz alledem verzeichnete Fraport im Frachtgeschäft von Frankfurt eine Erhöhung von 23 % auf 166.276 Tonnen.
Der optimistische Blick in die Zukunft
Insgesamt betrachtet blickt der Unternehmenschef Stefan Schulte trotz der Einbrüche im Passagiergeschäft recht optimistisch auf die künftige Entwicklung in Frankfurt. Denn man gibt sich wegen der „robusten konjunkturellen Entwicklung in Asien“ sowie durch die Belebung in der Wirtschaft recht optimistisch. Somit prognostiziert man für das aktuelle Geschäftsjahr eine steigende Anzahl an Passagiere, deren Erhöhung zwischen 1,0 und 2,0 % liegen kann.
Bild: © Jens Hilberger – Fotolia.com
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