Loewe - Fernseher - Fußball WM SüdafrikaDie Fußball-WM sollte für den TV-Produzent Loewe ein sehr gutes Geschäft werden. Trotz alledem werden sich nur einige wenige Fans die nicht gerade günstige Reise nach Südafrika leisten. Deshalb ist der Fernseher preiswerter und man hat viel länger etwas davon. Trotz alledem gab es keine große Nachfrage – zumindest bei Loewe.

Stagnierendes Betriebsergebnis sowie gleichbleibende Erlöse

Die Erlöse seien beim aus Franken stammenden TV-Produzenten Loewe bei 73,4 Millionen Euro nahezu stagniert. Zudem lag das Betriebsergebnis (sog. EBIT) auch fast auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr bei 0,8 Millionen Euro. Dies gab das Traditionsunternehmen am Mittwoch bekannt.

Loewe muss beim Preiskampf nachziehen

Insbesondere im Ausland stieg der Absatz der Geräte. Jedoch litten die Margen ein wenig. Loewe hatte eingeräumt, dass sich das Unternehmen dem Preiskampf in der Branche nicht entziehen kann. In dem Einstiegssegment offeriert der größte Fernseherproduzent in Deutschland günstigere Produkte. Normalerweise sind die Geräte vom oberfränkischen Unternehmen nahezu dreimal so teuer wie die durchschnittlichen Geräte.

Hoffnung liegt auf die neue Bauserie

Dennoch erhofft sich der Loewe-Chef Frieder Löhrer auf einen Schwung durch die Fußball-WM in Südafrika, die Mitte Juni anfängt. Das Unternehmen setzt für die Fußball-WM auf eine neue Bauserie. Bei dieser Bauserie kann sich der Kunde sowohl die Technik als auch die Optik selber zusammenstellen.

Die Prognose von Löhrer

Löhrer hatte die Prognose bekräftigt. Laut dieser Prognose würde sein Unternehmen im aktuellen Jahr eine minimale Umsatzerhöhung sowie ein stagnierendes Betriebsergebnis erfassen. Im letzten Jahr erwirtschaftete Loewe vor Zinsen und Steuern 13,5 Millionen Euro.

Die Marktsituation von Loewe

Die Firma konnte in der Vergangenheit erheblich von großen Sport-Events profitieren. Auf dem deutschen Kernmarkt ist der Großteil der Haushalte mit Flachbildfernsehern ausgestattet. Loewe veräußerte seine Geräte lediglich in Europa sowie den angrenzenden Regionen. Jedoch ist das Unternehmen nicht in Übersee tätig.

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