Frankreich hilft den Autobauern
Die französische Staatsregierung stellt erneut Geld für die angeschlagene Automobilindustrie zur Verfügung. Wie mitgeteilt wurde, wird der französische Staat den beiden Autobauern Renault und Peugeot mit jeweils drei Milliarden Euro, die als verzinsliches Darlehen gewährt werden, unter die Arme greifen.
Der Zinssatz beläuft sich nach Angaben der Regierung auf sechs bis sieben Prozent. Bei gewöhnlichen Bankdarlehen müssten die Unternehmen den doppelten Preis zahlen. Der französische Staat kann sich zu vier Prozent refinanzieren.
Kredite an Bedingungen geknüpft
Die Staatshilfen werden an Bedingungen geknüpft. So sollen die beiden Unternehmen auf Entlassungen, Werksschließungen und die Verlagerung von Produktionsvorgängen ins Ausland verzichten. Auch bei den Gehältern für Manager und den Ausschüttungen an die Anteilseigner müssen sich Renault und Peugeot in Zukunft mäßigen. In Frankreich besteht traditionell eine engere Verbindung zwischen Staat und Industrie als in Deutschland.
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