Stiftungsfonds von Giesswein entzückt Anleger
Die Anleger sehen es recht positiv, sobald sich der Fondsmanager mit seinem eigenen Vermögen am jeweiligen Produkt beteiligt. Die Idee ist, dass die Risiken aus Eigennützigkeit moderat werden. Zugleich fallen die Erträge sehr gut aus. Deshalb sollte man einen neuen Stiftungsfonds näher betrachten.
Die Historie des Stiftungsfonds
Die Familie Giesswein machte das Vermögen mit Walkjacken, die im Trachtenstil hergestellt werden. Man veräußerte das Unternehmen in den 90er Jahren und der daraus angefallene Erlös ist in eine Privatstiftung geflossen. Der Gründer dieser Privatstiftung war Werner Giesswein, welcher mehrere Jahre lang im Beirat tätig war. Nun investierte er zwei Millionen Euro in den Stiftungsfonds, der nun in Deutschland zugelassen worden ist.
Die Investitionshöhe in den Fonds und bisherige Zulassung des Fonds
Selbst Privatanleger haben jetzt die Möglichkeit, in diesen Fonds mit einem Mindestbetrag von 1.000 Euro zu investieren. Derzeit befinden sich etwa vier Millionen in dem Prima-Stiftungsfonds (ISIN LU0488513630). Dieser Stiftungsfonds wurde nun zum Vertrieb in den Ländern Deutschland, Luxemburg sowie Österreich zugelassen.
Die Gebühren des Dachfonds
Ferner investiert dieser Dachfonds hauptsächlich in ETFs. Der Ausgabeaufschlag beträgt höchstens 5 %. Zudem fällt eine jährliche Verwaltungsgebühr in Höhe von 1,8 % an. Außerdem muss man eine Performancegebühr für Erträge von 15 % bezahlen, wobei sie die Zielgröße von 6 % Rendite pro Jahr übersteigen.
Absicherung von jedem einzelnen Erwerb durch Stopp-Kurse
Die privaten Investoren hoffen, dass Giesswein auf sein Vermögen aufpasst und das Zocken unterbindet. Deshalb sichert man jeden Erwerb des Fondsmanagements durch Stopp-Kurse ab, welche bei Kurserhöhungen in regelmäßigen Abständen nachjustiert werden. Sollte der derzeitige Kurs von einem ETFs unter die gesetzte Marke fallen, so wird veräußert. Laut Giesswein glaubt er selbst „nicht mehr an Kaufen und Halten“.
In welche Wertpapiere investiert wird
Der Stiftungsfonds muss in jeder Marktsituation 20 % an Renten-ETFs bzw. Anleihen besitzen. Ferner werden 80 % in die internationalen Aktienmärkte investiert. Außerdem liegt der Fokus auf Blue-Chips von entwickelten Ländern sowie auf Europa.
Die Vorteile der ETFs
Hinsichtlich der Rendite will man auf langfristiger Sicht 6 % Nettorendite nach Steuern, Inflation und Kosten pro Jahr erzielen. Das Investieren in ETFs soll recht preiswert sein. Bei den ETFs kann ein aktives Management angewandt werden.
Bild: © Nicole Effinger – Fotolia.com
Ähnliche Beiträge:
- Anleger: Mit Indexfonds an Kurssteigerungen partizipieren Anleger, die von einer Kurserholung an den internationalen Aktienmärkten ausgehen und für einen befristeten Zeitraum durch den Kauf von...
- Die Qual der Wahl: So finden Anleger den passenden Fonds Investmentfonds sind aus der Kapitalanlage und dem Vermögensaufbau nicht mehr wegzudenken. Anleger, die die attraktiven Renditechancen der Kapitalmärkte für...
- Goldrausch: Welche Fehler Anleger jetzt vermeiden müssen! Gold ist in aller Munde: Angesichts der beispiellosen Finanz- und Wirtschaftskrise und der mit ihr einhergehenden Staatsverschuldung weltweit fürchten...
- Fondsauswahl: Wie Anleger gute Investments finden Bei der Auswahl eines guten Investmentfonds sollten Anleger nicht nur auf das Verhältnis von Risiko und Renditeaussicht achten, sondern...
- ETC, ETF und ETN: Diese Investment-Fakten müssen Anleger kennen Die Finanzindustrie bietet Privatanlegern immer neue Produkte an. In den letzten Jahren konnten ETFs, ETCs und ETNs die Sortimente...

