US-Konjunkturpaket steht
Der US-Senat hat sich auf die Details des Konjunkturpaketes geeinigt. Wie aus Kreisen der Regierung bekannt wurde, haben sich die Senatoren auf ein Gesamtvolumen des Paketes von 780 Milliarden Dollar verständigt. Die Demokraten hatten ursprünglich 150 Mrd. Dollar mehr vorgesehen, waren damit bei den Republikanern jedoch auf großen Widerstand gestoßen. 42 Prozent des Programms entfallen auf Steuersenkungen, 58 Prozent sind für zusätzliche Ausgaben des öffentlichen Sektors vorgesehen. Es handelt sich bei der Maßnahme um das größte Konjunkturpaket in der gesamten Wirtschaftsgeschichte.Noch nicht spruchreifWeiterhin unklar ist jedoch, wann der Senat über das Konjunkturprogramm abstimmen wird. Bis zur Umsetzung ist es noch ein langer Weg: Der Senats-Beschluss muss zusammen mit einem Gesetzentwurf des Repräsentantenhauses zu einem tragbaren Kompromiss zusammengeführt werden. Dann erst kann US-Präsident Barack Obama die Hilfen für die strauchelnde Wirtschaft auf den Weg bringen.Obama macht DruckBarack Obama hat auf alle Beteiligten Druck ausgeübt und eine schnelle Einigung gefordert. Er will das Gesetz bis zum 16. Februar unterzeichnen. Obama sagte, wenn nicht schnell wirkungsvolle Maßnahmen ergriffen würden, könnte sich die US-Wirtschaft schnell einer „Katastrophe“ gegenübersehen.
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