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Riechstoffproduzent Givaudan kann wegen der Lust auf Parfüm profitieren

Eingetragen am 14. April 2010 – 16:33Kein Kommentar

Weil die weltweite Rezession zum Ende neigt, erhöht sich die Nachfrage nach luxuriösem Parfüm. Dies führte dazu, dass der weltweit größte Riechstoff- und Aromenproduzent Givaudan im 1. Quartal ein wesentlich stärkeres Wachstum verzeichnen konnte als man prognostiziert hatte. Wie man aus der Nachricht vom Freitag herauslesen kann, hat sich der Umsatz des Symrise-Wettbewerbers mithilfe der großen Nachfrage aus den Wachstumsmärkten (z. B. Südamerika, Asien) um 9,2 % auf 1,066 Milliarden Franken (etwa 744 Millionen Euro) erhöht. Im Schnitt rechneten die Analysten mit einem Umsatz in Höhe von 1,011 Milliarden Franken und die Aktie Aktie hatte mit einer Kurssteigerung von etwa 6 % reagiert.

Die positive Entwicklung im Riechstoffbereich, im Aromen- und Parfüm-Geschäft

Riechstoffproduzent Givaudan kann wegen der Lust auf Parfüm profitierenGivaudan verzeichnete vor allem im Parfüm-Geschäft eine große Erhöhung von nahezu 27 %. Der komplette Riechstoffbereich stieg um 13,1 %. Im Vorjahreszeitraum musste dies wegen des Abbaus des Lagers bei den Klienten noch einen Rückgang von 10 % verkraften. Das Aromengeschäft, das hinsichtlich des Umsatzes etwas stärker ausfällt, stieg im 1. Quartal um 6,1 %.

Die Ziele von Givaudan

Außerdem hatte Givaudan bestätigt, im derzeitigen Geschäftsjahr wesentlich rascher wachsen zu wollen als der Markt wächst. Selbst an dem Sparziel in Höhe von 200 Millionen Franken sowie dem Ziel, den Betriebsgewinn wieder auf das EBITDA-Margen-Niveau von vor dem Zeitpunkt der Übernahme des niederländischen Unternehmens Quest in 2006 von 22,7 % zu erzielen, will Givaudan weiterhin festhalten. Nach Ansicht des Kepler-Analysten Jon Cox sollte dies dem Unternehmen aufgrund der Erholung in dem Feinchemikalien-Geschäft, in dem hohe Margen erzielt werden, nicht gerade schwer fallen.

Bild: © ann triling – Fotolia.com

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