GfK Marktforschungsinstitut möchte rentabler werden
Das letzte Jahr war für das Marktforschungsinstitut GfK, das vor allem durch den Konsumklima-Index sowie durch das Erheben von Fernseh-Einschaltquoten bekannt ist, nicht gerade das beste Jahr. Der Umsatz ist beim führenden Marktforschungsinstitut in Deutschland um etwa 5 % gesunken. Die GfK plant, im aktuellen Jahr den Umsatz zu erhöhen und rentabler zu werden. Ferner sollen die Erlöse um etwa 3 % steigen.
Steigende Auftragszahlen und operative Marge der GfK
Bis zum Ende des Monats Februar hatte das Auftragsbuch schon 43 % des erwarteten Umsatzes im Jahr abgedeckt. Dagegen dürfte es in der Branche eine Stagnation geben. Die GfK will ferner die operative Marge nur minimal auf höchstens 13 % erhöhen.
Der Kampf um den Preis
Das Unternehmen hatte im letzten Jahr insgesamt 60,5 Millionen Euro erwirtschaftet. Dies ist ein Rückgang von etwa einem Viertel im Vergleich zum Jahr 2008. Außerdem wird die Dividende um etwas mehr als einem Drittel auf 0,30 Euro pro Aktie gesenkt. In der ganzen Welt liegt das Unternehmen in der Branche auf Platz 4 und in der Wirtschaftskrise kämpft das Marktforschungsinstitut mit einem großen Preisdruck, da die Firmen ihre Budgets für die Marktforschung genau untersuchen.
Marktuntersuchungen im Internet stärker nachgefragt
Zum Beispiel erfolgten im wichtigen amerikanischen Markt aufgrund der Kostengründen wesentlich mehr Online-Studien als Interviews am Telefon. Nach Aussage des Unternehmens verstärkten die geringen Budgets den Trend zum WWW immer mehr. Die Analysen zu Blogs, Internet-Netzwerken und -Foren werden immer mehr nachgefragt.
Bild: © Luc Lombarda – Fotolia.com
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