Adidas plant aggressiveres Vorgehen beim Online-Handel
Der Adidas-Chef Herbert Hainer plant bis zum Jahr 2015 einen Ausbau des amerikanischen Tochterunternehmens Reebok. Dieser Ausbau soll soweit erfolgen, dass Reebok das „wichtigste Fitness- und Trainings-Imperium“ in der Welt wird. Hainer hatte ein „Rundum-Angebot“ angekündigt, welches in Zukunft in derartiger Form nicht wieder geben wird. Neben dem Verkauf von Nahrungsmitteln für Sportler sowie Fitnessgetränken seien auch eigene Studios und das Gründen eines Reebok-Clubs.
Reeboks zukunftsweisende Richtung
Laut Hainer hat das Unternehmen schon im letzten Jahr ein riesiges Trainings-Programm veröffentlicht, bei welchem es eigene Instruktoren sowie Trainer gibt. Diese leiten die in den Fitnessstudios befindlichen Sportler an. Ferner will das Unternehmen sowohl Bekleidung als auch Schuhe in Zukunft stärker in den Fitness-Studios verkaufen. Derzeit setze der Konzern insbesondere auf Partner mit bereits bestehenden Ketten (z. B. Body and Soul, Holmes Place).
Der aggressivere Online-Handel
Künftig will der Adidas-Konzern insbesondere bei dem Online-Handel wesentlich „aggressiver vorgehen“ als in der Vergangenheit. Laut Hainer soll der Online-Verkauf das dritte Standbein in der Vertriebsabteilung neben den eigenen Shops und Warenhäusern sein. Vor einigen Wochen wurde ein E-Commerce-Projekt aufgesetzt. Zudem erfolgt ein Aufbau der Mannschaft und die Adidas-Gruppe hat ehrgeizige Pläne.
Die Fortschritte beim „Ein-Dollar-Schuh“
Zudem gäbe es bei dem „Ein-Dollar-Schuh“ bereits Fortschritte. Der Friedensnobelpreisträger Mohammed Yunus initiierte das Projekt, um in Bangladesch Schuhe herzustellen, welche sich selbst arme Menschen kaufen können. Dieses Projekt wird nun in die Praxisphase gehen.
Das Schuhprojekt in Bangladesch
Auf jeden Fall soll dieses Schuhprojekt in das sog. CSR-Programm von Reebok implementiert werden. Ferner gibt es bereits die ersten Prototypen. Noch in 2010 wird das erste Pilotprojekt mit 5.000 Paar Schuhen in Bangladesch beginnen. Dabei sitzt man immer noch über die Ausarbeitung des genauen Aufbaus der Fabrik.
Bild: © Alexander Yakovlev – Fotolia.com
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