Quimonda wird nicht gerettet
Der insolvente Chip-Hersteller Qimonda wird nicht durch Hilfen der Europäischen Union gerettet. EU-Kommissar Verheugen sieht keine Möglichkeit dazu, das Unternehmen zu stützen. „Niemand kann ein Unternehmen retten, das sein Eigentümer nicht retten will“ sagte Verheugen gegenüber den Medien.
Fördermittel nicht für notleidende Betriebe
Die sächsische Landesregierung hatte Günther Verheugen im Januar um Hilfe für das angeschlagene Unternehmen gebeten. Dabei stand Verheugen zufolge allerdings kein langfristiges unternehmerisches Konzept, sondern vielmehr eine kurzfristige Rettung im Vordergrund. Der Industriekommissar betonte, dass Fördermittel grundsätzlich nicht der Sanierung von Unternehmen dienen dürften.
Keiner will helfen
Quimonda hatte vorletzte Woche Antrag auf Insolvenz gestellt. Weder der Bund, noch das Land Sachsen, der portugiesische Staat oder der Mutterkonzern Infineon waren bereit, die neu aufgetauchten Finanzlöcher zu decken.
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