Finanzen

Aktuelle News aus der Finanzwelt: Investitionen, Geldmarkt und Tendenzen.

Wirtschaft+Konjunktur

Wirtschaftspolitik, Haushalt und Steuern.

Unternehmen

Unternehmen, Übernahmen und Statistiken zu Großkonzernen.

Ausland

Finanzen, Wirtschaft, Konjunktur und Unternehmen im Ausland.

Immobilien

Über den Immobilienmarkt: Kauf, Verkauf, Makler Verkehrswert und Altersvorsorge

Home » Wirtschaft+Konjunktur

DIW: Heftiger Winter dämpft die Konjunktur

Eingetragen am 1. April 2010 – 14:00Kein Kommentar

Die konjunkturelle Situation in Deutschland hatte sich ein wenig verbessert. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung zog nun eine Bilanz. Diese sieht für den Jahresbeginn recht schwach aus.

Das Konjunkturbarometer des DIW

Aufgrund des recht langen und heftigen Winters mussten zahlreiche Arbeiten am Bau liegen bleiben. Am Montag publizierte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) das Konjunkturbarometer. Laut diesem Konjunkturbarometer stieg im März auf 0,3 %. Das DIW rechnete im Februar noch mit einer Erhöhung des BIP (Bruttoinlandsprodukt) um 0,2 %.

Die unterschiedliche Entwicklung in der Wirtschaft

Insbesondere die Industrie hatte zu der minimalen Verbesserung beigetragen. Die Industrie hatte zu Beginn des Jahres das größte Plus bei den Aufträgen seit 2,5 Jahren mitgeteilt. Allerdings hatte der Bau die Erholung gedämpft. Denn wegen Frost und Schnee mussten zahlreiche Baustellen zu Beginn des Jahres liegen bleiben.

Die Erwartungen des DIW

Das DIW rechnete in dem eigenen Konjunkturbarometer für das 1. Jahresquartal selbst eine stets schwache Bedeutung des Außenhandels. Im Januar gab es sinkende Ausfuhren und zugleich eine Erhöhung der Importe. Laut dem Bericht wirkt sich dies mindernd auf den Fortschritt des BIP aus.

Schlechte Entwicklung in 2009 – positivere Entwicklung für 2010

Die Erholung der Wirtschaft Deutschlands ist Ende 2009 ins Stagnieren geraten. Das BIP ist trotz der gestiegenen Exporte stagniert, denn die Investitionen sowie der Konsum sind gesunken. Die Bundesregierung erwartet für das aktuelle Jahr ein Wachstum in Höhe von 1,4 % und im letzten Jahr gab es aufgrund der internationalen Wirtschaftskrise den höchsten Einbruch von 5,0 %.

Bild: © Ljupco Smokovski – Fotolia.com

Ähnliche Beiträge:

  1. Produktion in Deutschland durch strengen Winter gedämpft Der strenge Winter dämpfte die Produktion in der BRD zu Beginn des Jahres. Vor allem auf dem Bau hatte...
  2. Kalter Winter: Rohölpreise steigen weit über die 80-Dollar-Marke Das kalte Winterwetter auf der nördlichen Halbkugel führt zur großen Freude für zahlreiche Akteure an den Rohölmärkten. Das europäische...
  3. US-Konjunktur wird in den nächsten Tagen kaum vom Fleck kommen In den kommenden Monaten wird sich der Boom in den Vereinigten Staaten kaum verändern. Das US-Konjunkturbarometer ist ein Barometer,...
  4. Regierung erwartet bei deutscher Konjunktur bessere Kauflaune Die Erholung bei der Konjunktur wird nach Ansicht der Regierung zu einer Steigerung bei der Verbraucherkauflaune führen. Im Jahresverlauf...
  5. Privater Konsum in den USA führt zu einem Hoffnungsschimmer für die Konjunktur in den USA Die Finanzmärkte beobachten ganz genau, wie sich der Konsum in den Vereinigten Staaten entwickelt. Dadurch wollen sie die Intensität...

AbonnierenDer Beitrag "DIW: Heftiger Winter dämpft die Konjunktur" hat Ihnen gefallen? Sie wollen Finanzwirtschafter.de täglich kostenlos per E-Mail erhalten?
Geben Sie hier Ihre E-Mail Adresse ein:

Oder empfehlen Sie diesen Artikel weiter:

 

Schreiben sie einen Kommentar!

Sie können diese HTML-Tags benutzen:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Dieser Blog hat Gravatar aktiviert. Um ihren eignen Avatar zu bekommen registrieren sie sich bitte unter Gravatar.