US-Wirtschaft: Besorgnis im weißen Haus
Die dramatische Abschwächung der US-Konjunktur bereitet der neuen Regierung unter Präsident Barack Obama Sorgen. Christina Romer, die Chef-Beraterin des Präsidenten in Wirtschaftsfragen, ließ in einer Stellungnahme verlauten, dass die Finanz- und Immobilienkrise alle Teile der Wirtschaft erfasst hat und dass schnellstens staatliche Maßnahmen zur Stützung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage notwendig seien.
Die US-Regierung hat ein 850 Mrd. Dollar umfassenden Konjunkturprogramm in die Wege geleitet, dass den Abschwung bremsen soll. Die US-Wirtschaft war im vierten Quartal auf das Jahr hochgerechnet um 3,8 Prozent geschrumpft und verzeichnete damit den stärksten Abschwung seit 1982.
Dabei wurde nicht nur die Finanzindustrie arg gebeutelt – die Rezession zieht sich mittlerweile quer durch alle Branchen und hat auch die amerikanischen Verbraucher, die den größten Anteil am BIP verzeichnen, erfasst.
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