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Joyou Börsengang: Aktienpreis soll bei maximal 17 Euro liegen

Eingetragen am 24. März 2010 – 10:49Kein Kommentar

Der Armaturenproduzent Joyou aus China wird bald an die Börse gehen. Allerdings wird das Unternehmen mit diesem Börsengang wesentlich weniger an Geld einnehmen als man eigentlich plante. Die 8,05 Millionen Aktien werden vom Unternehmen mit einer Preisspanne von 12,50 Euro bis 17 Euro angeboten. Somit liegen die Einnahmen zwischen 101 Millionen Euro und 137 Millionen Euro.

Die Zeichnung und Erstnotiz der Joyou-Aktien

Das chinesische Unternehmen Joyou stellte sich eigentlich einen Erlös von maximal 190 Millionen Euro vor. Die Zeichnung der Aktien kann noch bis zum kommenden Freitag erfolgen. Außerdem plante man die Erstnotiz für den nächsten Dienstag, den 30. März 2010.

Die Börsengänge vor Joyou

Kabel Deutschland ging bereits am Montag an die Börse in Deutschland, was dem Unternehmen geglückt ist. Dadurch werden die darauffolgenden Kandidaten mutiger. Jedoch bezahlte man für die Kabel Deutschland-Aktien fast den untersten Betrag der Zeichnungsspanne. Bevor Joyou an die Börse geht, wollen sowohl Tom Tailor als auch Brenntag den Börsengang schaffen.

Erlös soll die Finanzierung der Expansion sicherstellen

Mit dem Erlös aus dem Börsengang plant Joyou, die Finanzierung seiner Expansion zu gewährleisten. Dafür sollen u. a. für 35 Millionen Euro ein Armaturenproduzent erworben werden. Ferner soll eine Erweiterung der eigenen Produktion in Höhe von 30 Millionen Euro stattfinden.

Welche Einnahmen erwartet werden

In der Preisspanne erwartet Joyou einen Erlös von 87,5 Millionen bis 119 Millionen Euro aus der Erhöhung des Kapitals um sieben Million Stück Aktien. Zudem wollten die Altaktionäre höchstens 1,05 Millionen Aktien für die Mehrzuteilung zur Verfügung stellen. Joyou gründete extra für den Börsengang eine Aktiengesellschaft nach deutschem Vorbild.

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