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Riester-Rente eignet sich zum Einstieg in die private Vorsorge

Eingetragen am 22. März 2010 – 11:23Kein Kommentar

Die Riester-Rente wird von Experten und Verbraucherschützern häufig wegen hoher Kosten und mangelnder Transparenz kritisiert. Dennoch eignet sich das Modell nach Ansicht u.a. der Experten von Finanztest als Einstieg in die private Altersvorsorge. Damit die staatliche Förderung tatsächlich zu einem Mehrwert führt und nicht in den Taschen der Anbieter hängen bleibt, sollten Sparer ihren Anbieter allerdings sorgfältig auswählen. Welche Kosten anfallen, richtet sich allerdings nicht nur nach der Bank, sondern auch nach der Art des Produkts. Als Faustregel gilt: Bank- und Fondssparpläne sind günstig, während klassische Riester-Rentenversicherungen die Kunden häufig übervorteilen.

Ältere und sicherheitsorientierte Sparer greifen zum Banksparplan

Die staatliche Riester-Förderung ist für alle Arbeitnehmer erhältlich. Sie besteht aus steuerlichen Vergünstigungen bzw. Zuschüssen. Die Einzahlungen in zertifizierte Verträge können bis zu 2100 Euro im Jahr steuerlich geltend gemacht werden. Erreicht der Steuervorteil je Sparer nicht mindestens 154 Euro im Jahr, zahlt der Staat Zuschüsse. Zusätzliche Vorteile erhalten Eltern. Riester-Verträge können als klassische Rentenversicherung (auch fondsgebunden) sowie als Banksparplan oder Fondssparplan genutzt werden. Banksparpläne sind mit den geringsten Kosten verbunden. Sie eignen sich vor allem für ältere Sparer und solche, die keine Kursrisiken tragen möchten. Die Verzinsung ist allerdings gering -mehr als 2-3 Prozent p.a. sind auch auf lange Sicht nicht drin.

Vertrag mit hohen Kosten: Neuabschluss besser als Übertrag

Die Riester-Rente ist bereits seit einigen Jahren erhältlich und kommt bei den Bundesbürgern gut an: Rund 13 Millionen Verträge existieren in Deutschland. Viele davon wurden -übereilt und oft mit mangelndem Kenntnisstand – zu schlechten Bedingungen abgeschlossen. Das Vertragskonto weist dann auch Jahre nach dem Abschluss nur geringe Guthaben auf, weil Provisionen und Verwaltungsgebühren die Einzahlungen aufzehren. Wer seinen Tarif überprüft und für ungeeignet einstuft, kann den Anbieter wechseln. Nicht immer ist ein Übertrag zu einer anderen Bank oder Versicherung allerdings die beste Möglichkeit, weil auch dafür hohe Kosten anfallen. Günstiger ist es oft, den alten Vertrag ruhen zu lassen und einen neuen abzuschließen.

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