Peking kurbelt Konjunktur an
Die chinesische Staatsregierung verstärkt ihre Bemühungen gegen die Rezession. Die Regierung in Peking kündigte an, ein Konjunkturprogramm im Umfang von 443 Mrd. Euro auflegen zu wollen. Die Mittel sollen vornehmlich in Infrastruktur sowie in soziale Projekte investiert werden. China trägt damit der verschärften Rezession im Reich der Mitte Rechnung. Im vierten Quartal war die Wirtschaft der Volksrepublik, die die drittgrößte der Welt nach Japan und den USA ist, um lediglich 6,8 Prozent gewachsen.
Experten gehen davon aus, dass China eine jährliche Wachstumsrate von mindestens sieben Prozent benötigt, damit die Arbeitslosigkeit im Land nicht sprunghaft ansteigt.
Viele der 1,3 Mrd. Chinesen sind noch immer Kleinbauern. Sie drängen zunehmen als Wanderarbeite in die großen Städte und versuchen dort, Arbeit zu finden. Peking hatte bereits im vergangenen Jahr ein Konjunkturprogramm im Umfang von mehr als 500 Mrd. Euro aufgelegt.
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