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Pfleiderer AG verzeichnet einen Verlust von 16 Millionen Euro

Eingetragen am 22. März 2010 – 11:04Ein Kommentar

Nun schrieb auch das Bau- und Möbelunternehmen Pfleiderer operativ rote Zahlen. Insbesondere die Restrukturierungskosten hatte die Bilanz belastet. Der Konzern erhielt selbst durch die schwächelnde Nachfrage einen Dämpfer.

Schätzungen der Analysten wurden immens verfehlt

Der Verlust vor Zinsen und Steuern (sog. EBIT) für das bereits abgelaufene Geschäftsjahr 2009 betrug 16,1 Millionen Euro. Dies hatte der Konzern aus Neumarkt in der Oberpfalz am Freitag mitgeteilt. Somit hatte der Bau- und Möbelzulieferer Pfleiderer erheblich die Erwartungen Analysten verfehlt. Die Analysten hatten nämlich mit einem operativen Gewinn in Höhe von 20,9 Millionen Euro gerechnet, denn im vorherigen Jahr gab es einen operativen Gewinn von 97,6 Millionen Euro.

Die negative Entwicklung des Ergebnisses

Die Aktie des im MDax vertretenen Konzerns hatte im vorbörslichen Handel am Donnerstagmorgen um 7 % nachgegeben. Insgesamt verzeichnete der Bau- und Möbelkonzern Pfleiderer einen Verlust in Höhe von 69,8 Millionen Euro. Im vorherigen Jahr gab es einen Gewinn, der 5,8 Millionen Euro betrug. Der Konzern hatte für diese negative Entwicklung auch die Kosten für die Restrukturierungsmaßnahmen verantwortlich gemacht, die im letzten Jahr 17,5 Millionen Euro betragen hatten.

Was dem Unternehmen zu schaffen macht

Im Jahr 2009 ist der Umsatz auf 1,38 Milliarden Euro gesunken, was ein Rückgang von 20,4 % ist. Vor allem die geringe Nachfrage im westlichen Europa sowie in Nordamerika machen dem Unternehmen sehr zu schaffen. Außerdem kommt der schwächelnde polnische Zloty und ein recht schwacher Rubel aus Russland hinzu. Pfleiderer rechnet für das aktuelle Geschäftsjahr 2010 bei dem Nettoergebnis wiederum mit einem Verlust und erst ab der 2. Jahreshälfte erwartet man eine Erholung.

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