Karstadt soll bis Ende April verkauft werden
Nun zog der Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg von Karstadt in Bezug auf die Zukunft von der Warenhauskette eine bedeutende Zwischenbilanz. Nun soll Karstadt bis Ende April an einen Investoren veräußert werden. Zum Einen ist man recht optimistisch. Zum Anderen gibt es aber auch etliche Probleme.
Der Verkauf von Karstadt
Karstadt hat derzeit 120 Filialen sowie etwa 26.000 Mitarbeiter. Der Insolvenzverwalter Görg führte bereits mit etlichen Interessenten recht konstruktive Gespräche. Er kündigte an, Karstadt lediglich als eine ganze Einheit zu veräußern.
Der Insolvenzplan
Mithilfe eines Insolvenzplans will man die Zukunft der Firma sichern. Dieser Insolvenzplan wurde bereits am Montag beim Amtsgericht von Essen vorgelegt. Nach Aussage des Insolvenzverwalters Görg nutzt man die Regelungen des Insolvenzplans, um das Unternehmen Karstadt Warenhaus GmbH fortzuführen.
Die Versammlung mit den Karstadt-Gläubigern
Bei einer Versammlung, die Mitte April stattfinden soll, müssten die Gläubiger von Karstadt diesem Insolvenzplan zustimmen. Noch im Jahr 2010 kann es zum Abschluss des Insolvenzverfahrens kommen. Mittels diesem Verfahren soll Karstadt so gut wie möglich schuldenfrei werden.
Die Sanierungsbeiträge
Zuvor sagten sowohl Beschäftigte und Vermieter als auch der Pensionssicherungsverein, die IT- und Logistik-Dienstleister für den Insolvenzplan Sanierungsbeiträge zu. Dabei würde die zugesagte Summe beim „mittleren dreistelligen Millionenbetrag“ liegen. Außerdem soll eine Schließung bei 13 Filialen erfolgen.
Die Forderungen der Karstadt-Gläubiger
Selbst bei den Gläubigern von Karstadt könnte es große Einschnitte geben. Denn diese sollen auf den größten Teil ihrer bereits angemeldeten Forderungen in Höhe von 2,7 Milliarden Euro verzichten. Im bereits vorgelegten Insolvenzplan gäbe es für diese Gläubiger lediglich eine feste Quote von 3 %.
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