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Gold verkaufen: Nur zu fairen Preisen!

Eingetragen am 17. März 2010 – 12:36Ein Kommentar

Verbrauchern werden in TV und Internet seit einigen Monaten verstärkt Angebote unterbreitet Gold zu verkaufen: Wer Gold in Form von Schmuck oder Zahngold verkauft, soll sich über attraktive Erlöse freuen können. Geworben wird unter anderem mit dem Goldpreis, der immer neue Höhen erklimmt und das „Versilbern“ von Goldvorräten besonders attraktiv machen soll. Verbraucher sollten diese Angebote mit Bedacht angehen und keineswegs die erstbeste Bargeld-Offerte annehmen. Unter den vielen Anbietern tummeln sich leider auch einige schwarze Schafe, die viel zu wenig für Gold zahlen. Der faire Preis für ein Gramm reines Gold ist abhängig von der Entwicklung am Weltmarkt und kann sich jedes Jahr ändern.

So viel Geld ist Gold wirklich wert

Gold wird am Weltmarkt in Dollar gehandelt. Der Preis für eine Feinunze Gold (das entspricht 31,103 Gramm) betrug am 12. März 1100 US-Dollar. Bei einem Wechselkurs von 1,38 Dollar je Euro bedeutet das, dass für 31 Gramm Gold rund 800 Euro gezahlt wurden – knapp 26 Euro pro Gramm also. Dieser Wert bezieht sich auf reines Gold – wer Schmuck o.ä. verkaufen will, muss berücksichtigen, wenn dieser zum Teil auch aus anderen Materialien besteht. Beim Verkauf von Schmuck muss vom Welthandelspreis noch ein Teil für das Einschmelzen und ggf. Abscheiden abgezogen werden. Mehr als 5 Euro pro Gramm sollten das allerdings nicht sein.

Mehrere Angebote einholen

Dieser Preis kann – sofern sich die Marktbedingungen nicht ändern – als Richtwert verstanden werden, auf dessen Grundlage dann mehrere Angebote eingeholt werden. Bei Anbietern die über TV und Internet Goldankäufe anbieten, müssen die Stücke per Post versandt werden. Anstelle eines schriftlichen Angebots flattert dann wenige Tage später ein Scheck ins Haus. Wer mit dem Angebot nicht einverstanden ist, muss binnen weniger Tage widersprechen – sonst ist der Verlauf rechtsgültig. Auch Händler mit Niederlassungen vor Ort aber können in den Vergleich mit einbezogen werden.

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