BASF will 2011 das Ergebnis weiter steigern
Der Chemiegigant BASF stellte bei einer kontinuierlichen Erholung der weltweiten Wirtschaft für das nächste Jahr weitere Verbesserungen in Bezug auf das Ergebnis in Aussicht. Hierbei bezieht man sich darauf, dass selbst nach dem Ende der Konjunkturprogramme vom Staat sowohl der Betriebsgewinn als auch der Konzernumsatz weiter gesteigert wird.
Dies geht aus dem Geschäftsbericht für 2009 hervor, welcher am Donnerstag publiziert wurde. Selbst die Prämie auf die Kapitalkosten soll gesteigert werden, wobei hier BASF das Zahlen von zumindest einer gleich bleibenden Dividende die Bedingung von solch einer Prämie abhängig macht.
Der Ausblick für 2010 und die Dividendenzahlung für das Jahr 2009
Der BASF-Chef Jürgen Hambrecht rechnet für das aktuelle Jahr schon mit einer Umsatzerhöhung und einem großen Zuwachs beim Betriebsgewinns. Selbst von einer Prämie auf die Kapitalkosten möchte der weltweite Chemieriese wieder profitieren. In dem von der Rezession gekennzeichneten Jahr 2009 gelang dies dem Unternehmen nicht, sodass BASF die Dividendenzahlung an seine Aktionäre zum ersten Mal seit 16 Jahren reduzierte. Somit sollen die Aktionäre für das letzte Geschäftsjahr statt 1,95 Euro wie im vorherigen Jahr nur noch 1,70 Euro pro Aktie bekommen.
Die Vorstandsgehälter mussten einen Rückgang hinnehmen
Im letzten Jahr musste die Chemieindustrie den stärksten Rückgang seit der Ölkrise durchleben, welche in den 70er Jahren war. Dies merkten selbst die Vorstandsmitglieder an ihren Gehältern. Somit erhielt der BASF-Chef Hambrecht für das Jahr 2009 nach Angaben des Geschäftsberichts inklusive den Optionsrechten 3,377 Millionen Euro, was ein Rückgang von einer Million Euro im Vergleich zum Jahr zuvor ist. Die Bezüge aller BASF-Vorstandsmitglieder gingen insgesamt um nahezu fünf Millionen Euro auf 17,596 Millionen Euro zurück.
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