Finanzen

Aktuelle News aus der Finanzwelt: Investitionen, Geldmarkt und Tendenzen.

Wirtschaft+Konjunktur

Wirtschaftspolitik, Haushalt und Steuern.

Unternehmen

Unternehmen, Übernahmen und Statistiken zu Großkonzernen.

Ausland

Finanzen, Wirtschaft, Konjunktur und Unternehmen im Ausland.

Immobilien

Über den Immobilienmarkt: Kauf, Verkauf, Makler Verkehrswert und Altersvorsorge

Home » Unternehmen

Sparkasse Köln-Bonn musste in 2009 Verluste hinnehmen

Eingetragen am 17. März 2010 – 10:49Kein Kommentar

Selbst im Jahr 2009 musste die Sparkasse Köln-Bonn einen Verlust verzeichnen. Dabei beträgt der Fehlbetrag 113 Millionen Euro. Somit hatte sie ihr Ziel weit verfehlt, nach drei verlustreichen Jahren wieder eine wenigstens ausgeglichene Bilanz zu veröffentlichen.

Die Trendwende ist geschafft

Laut dem Sparkassenchef Artur Grzesiek sei dies „keine schöne Zahl“ und man kann hier „nichts beschönigen“. Ferner teilte er am Mittwoch in Köln mit, dass jedoch die Trendwende schon überwunden ist. Im Vorjahr musste die zweitgrößte Sparkasse in Deutschland noch einen Verlust in Höhe von 198 Millionen Euro hinnehmen und der operative Verlust sank von 390 Millionen Euro in 2008 auf 92 Millionen Euro. Schließlich hätten nach Aussage von Grzesiek sowohl das Abarbeiten von Altlasten sowie das Senken von Kosten gegriffen.

Die Bank soll profitabler werden

Der Sparkassenchef erwartet, dass man erst im Jahr 2011 zumindest auf Null kommen wird. Der Vorstand will die Bank hierfür weiterhin umbauen. Dafür sollen nicht nur Filialen geschlossen werden, sondern auch das Personal soll bis 2014 um 1.000 Mitarbeiter gesenkt werden. Die Eigner des Instituts mussten die Bank Ende 2008 sowie 2009 zweimal stützen.

Die stillen Einlagen und Genussscheine der Städte Bonn und Köln sowie des Sparkassenverbands

Die Städte Bonn sowie Köln hatten stille Einlagen in Höhe von 350 Millionen Euro gezeichnet. Dagegen zeichnete der Sparkassenverband Genussscheine im Wert von mehr als 300 Millionen Euro. Jetzt will die EU überprüfen, ob es sich hier um Beihilfen vom Staat handelt.

Mit Beteiligungen verspekuliert

Insbesondere mit den Beteiligungen verspekulierte sich die Sparkasse Köln-Bonn. Diese Beteiligungen zogen im Jahr 2008 große Abschreibungen nach sich. Hierzu gehören sowohl das Unternehmen Magic Media Company (kurz: MMC) aus Köln als auch die Rheinpark-Metropole. Ferner musste die Sparkassen Köln-Bonn mit einem Betrag von 53 Millionen Euro für die Fehlbeträge der Landes WestLB einstehen.

Ähnliche Beiträge:

  1. Einzelhandel musste im Mai Umsatzrückgang hinnehmen Der Einzelhandel in Deutschland setzte im Mai binnen eines Monats 3,0 % weniger um. Vor vier Jahren verzeichnete man...
  2. Dresdner Bank macht Verluste Nun kann man die Ausweitung der Finanzkrise auch in Zahlen nachlesen. Die Dresdner Bank verzeichnete bis September dieses Jahres...
  3. Der Mittelstandsfonds der Sparkasse In dieser Woche wird die Sparkasse den Mittelstandsfonds vorstellen. Dieser Mittelstandsfonds soll die Eigenkapitalausstattung der deutschen Unternehmen stärken. Dabei...
  4. Die Hamburger Sparkasse vergrößerte ihren Überschuss deutlich In 2010 war die Wirtschaft in Hamburg recht robust gebaut. Aufgrund dessen entwickelte sich die Geschäfte der Hamburger Sparkasse...
  5. Deutsche Bank: 2009 wieder Gewinn Die Deutsche Bank wird nach Einschätzung von Analysten bereits in diesem Jahr wieder Gewinne erwirtschaften. Die Experten rechnen im...

AbonnierenDer Beitrag "Sparkasse Köln-Bonn musste in 2009 Verluste hinnehmen" hat Ihnen gefallen? Sie wollen Finanzwirtschafter.de täglich kostenlos per E-Mail erhalten?
Geben Sie hier Ihre E-Mail Adresse ein:

Oder empfehlen Sie diesen Artikel weiter:

 

Schreiben sie einen Kommentar!

Sie können diese HTML-Tags benutzen:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Dieser Blog hat Gravatar aktiviert. Um ihren eignen Avatar zu bekommen registrieren sie sich bitte unter Gravatar.