Steinmeier fordert Verzicht auf Dividenden
Der Kanzlerkandidat der SPD, Frank-Walter-Steinmeier, fordert die Unternehmen in Deutschland auf, auf Dividendenzahlungen zu verzichten. Angesichts der schweren Wirtschaftslage sind seiner Meinung nach die Ausschüttungen in einer Gewinnrücklage besser aufgehoben. Die Kritik richtet sich nach Ansicht vieler Beobachter besonders auf die Deutsche Bank, die -anders als die ebenfalls im Deutschen Aktienindex notierten Geldhäuser Commerz- und Postbank -eine Dividende in Höhe von 50
Cent je Aktien zahlen will. Die Deutsche Bank hatte im vierten Quartal rund vier Mrd. Euro Verlust ausweisen müssen. Insgesamt schütten die 30 größten börsennotierten Unternehmen in der nun anstehenden Dividendensaison 24 Mrd. Euro an ihre Anteilseigner aus. Das sind vier Mrd. Euro weniger als im letzten Jahr. Auch die krisengeschüttelten Autobauer planen eine Zuwendung an ihre Aktionäre.
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