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Bruttolöhne in Deutschland sinken

Eingetragen am 10. März 2010 – 09:39Kein Kommentar

Die Konjunkturprognosen für Deutschland bleiben ungeachtet des minimalen Rückgangs beim Earlybird relativ gut. Im letzten Jahr sanken jedoch die Bruttolöhne der Mitarbeiter. Dies ist das erste Mal, seitdem die Bundesrepublik gegründet worden ist. Laut dem Statistischen Bundesamt sank der durchschnittliche Verdienst um 0,4 % auf 27.648 Euro im Vergleich zum Jahr 2008.

Der statistische Effekt

Jedoch sollte man diese Zahl genauer anschauen. Dieses Minus steht eigentlich vor einer Volkswirtschaft, die um 5 % gesunken ist. Ferner gab es einen statistischen Effekt. Schließlich erfolgt die Buchung der Beiträge zu den privaten Krankenversicherungen seit dem letzten Jahr anders und wenn man diesen Effekt nicht berücksichtigt, so liegt der Rückgang bei lediglich 0,2 %.

Sinkende effektiv bezahlte Entgelte – Steigender Bruttoverdienst und steigende Lohnstückkosten

Ferner sind die effektiv bezahlten Entgelte gesunken und nicht die im Tarif festgelegten Bruttolöhne. Dies hängt mit der großen Kurzarbeit sowie mit den gesunkenen Überstunden in zahlreichen Firmen zusammen. Letztendlich ist dies konjunkturell bedingt und führt zu keiner nachhaltigen Tendenz nach unten. Dagegen zogen die Bruttoverdienste pro Arbeitsstunde im Jahr 2009 um 3,0 % an und die Lohnstückkosten der Unternehmen stiegen um 5,2 %.

Was wird dieses Jahr bringen?

Was wird das derzeitige Jahr bringen? Die Tarifabschlüsse im Bereich der Metallindustrie sowie im öffentlichen Dienst sind vermutlich nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Dies wirkt sich natürlich nicht gerade positiv auf den Konsum aus. Dafür profitieren etliche Arbeitgeber.

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