Finanzen

Aktuelle News aus der Finanzwelt: Investitionen, Geldmarkt und Tendenzen.

Wirtschaft+Konjunktur

Wirtschaftspolitik, Haushalt und Steuern.

Unternehmen

Unternehmen, Übernahmen und Statistiken zu Großkonzernen.

Ausland

Finanzen, Wirtschaft, Konjunktur und Unternehmen im Ausland.

Immobilien

Über den Immobilienmarkt: Kauf, Verkauf, Makler Verkehrswert und Altersvorsorge

Home » Wirtschaft+Konjunktur

Studie: Konjunkturprogramme können Arbeitsplätze absichern

Eingetragen am 10. März 2010 – 09:38Kein Kommentar

Die Konjunkturprogramme in Milliardenhöhe von der Bundesregierung können laut einer Studie die Stellen in Deutschland absichern. Dies fand die Deutsche Bank heraus. Sie führte eine Befragung bei den Finanzentscheider von 400 Firmen durch.

Sichern von Arbeitsplätzen und Fortbestehen der Firma am wichtigsten

Für über die Hälfte der Firmen, welche Hilfen von dem Sonderprogramm, das einen Betrag von 40 Milliarden Euro beinhaltet, des staatlichen KfW-Instituts beansprucht hatten, stand das Sichern von Arbeitsplätzen bei der Priorität ganz weit oben. Dies ging aus der Studie hervor, welche am Dienstag publiziert wurde. Bei 40 % waren selbst die Mittel für das Fortbestehen des Unternehmens sehr wichtig.

Die Inanspruchnahme der öffentlichen Fördermittel

An dieser Untersuchung beteiligten sich 400 Firmen aus ganz Deutschland. Zu dem Zeitpunkt der Studie im Oktober / November des letzten Jahres hatte nahezu jede zweite Firma (51 %) angegeben, bereits einmal öffentliche Fördermittel in Anspruch genommen zu haben. Insbesondere Firmen, die einen Jahresumsatz von nicht einmal 25 Millionen Euro haben, zeigen derzeit Interesse an finanziellen Hilfen oder sie verwenden diese Finanzspritzen schon (58 %). Nach Angaben der Studie ist die Nachfrage nach den öffentlichen Finanzmitteln in Ost- und Norddeutschland am größten.

Die Kreditvergabe der KfW

Laut den Daten der KfW-Bank verteilte man im letzten Jahr circa 7,2 Milliarden Euro an Kreditzusagen aus diesem Sonderprogramm. In den Jahren 2009 sowie im aktuellen Jahr kann die Staatsbank KfW Kredite in Höhe von maximal 40 Milliarden Euro ausgeben. Zahlreiche Experten erwarten in diesem Jahr eine höheren Nachfrage nach Krediten, sofern die Finanzinstitute mit der Vergabe von Darlehen an die Kunden zögern, welche von der Rezession ausgezehrt sind. Nach einer Befragung der Deutschen Bank interessieren sich etwa 40 % der Unternehmen im Grunde genommen an den finanziellen Hilfen aus dem Konjunkturprogramm.

Ähnliche Beiträge:

  1. Der Frax-Index: Kaum offene Arbeitsplätze bei den Banken Auf dem Arbeitsmarkt für Finanzexperten und Banker sieht es nicht gerade rosig aus. Im letzten Jahr sank die Anzahl...
  2. BMW will Finanzsparte staatlich absichern lassen Der Münchner Autobauer BMW erwägt offensichtlich, seine Finanzsparte unter den staatlichen Rettungsschirm zu stellen. Ein Konzernsprecher bestätigte, dass es...
  3. Studie: Abschreibungsbedarf der Banken immer noch riesig Der Abschreibungsbedarf deutscher Banken ist nach einer Studie von JP Morgan noch immer riesig. Allein in den Bilanzen der...
  4. US-Privatwirtschaft kann mehr Arbeitsplätze schaffen als prognostiziert Die US-Konjunktur lässt Gründe zur Sorge zu, weil sämtliche Anzeichen auf ein langsameres Wachstum hinweisen. Trotz alledem fängt der...
  5. Roland Berger-Studie: 21 Milliarden Einsparpotential durch Vielfalt Die Unternehmens- und Strategieberatung Roland Berger hat eine Studie vorgelegt, die in den nächsten Tagen ganz sicher noch für...

AbonnierenDer Beitrag "Studie: Konjunkturprogramme können Arbeitsplätze absichern" hat Ihnen gefallen? Sie wollen Finanzwirtschafter.de täglich kostenlos per E-Mail erhalten?
Geben Sie hier Ihre E-Mail Adresse ein:

Oder empfehlen Sie diesen Artikel weiter:

 

Schreiben sie einen Kommentar!

Sie können diese HTML-Tags benutzen:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Dieser Blog hat Gravatar aktiviert. Um ihren eignen Avatar zu bekommen registrieren sie sich bitte unter Gravatar.