Die Konjunkturprogramme in Milliardenhöhe von der Bundesregierung können laut einer Studie die Stellen in Deutschland absichern. Dies fand die Deutsche Bank heraus. Sie führte eine Befragung bei den Finanzentscheider von 400 Firmen durch.

Sichern von Arbeitsplätzen und Fortbestehen der Firma am wichtigsten

Für über die Hälfte der Firmen, welche Hilfen von dem Sonderprogramm, das einen Betrag von 40 Milliarden Euro beinhaltet, des staatlichen KfW-Instituts beansprucht hatten, stand das Sichern von Arbeitsplätzen bei der Priorität ganz weit oben. Dies ging aus der Studie hervor, welche am Dienstag publiziert wurde. Bei 40 % waren selbst die Mittel für das Fortbestehen des Unternehmens sehr wichtig.

Die Inanspruchnahme der öffentlichen Fördermittel

An dieser Untersuchung beteiligten sich 400 Firmen aus ganz Deutschland. Zu dem Zeitpunkt der Studie im Oktober / November des letzten Jahres hatte nahezu jede zweite Firma (51 %) angegeben, bereits einmal öffentliche Fördermittel in Anspruch genommen zu haben. Insbesondere Firmen, die einen Jahresumsatz von nicht einmal 25 Millionen Euro haben, zeigen derzeit Interesse an finanziellen Hilfen oder sie verwenden diese Finanzspritzen schon (58 %). Nach Angaben der Studie ist die Nachfrage nach den öffentlichen Finanzmitteln in Ost- und Norddeutschland am größten.

Die Kreditvergabe der KfW

Laut den Daten der KfW-Bank verteilte man im letzten Jahr circa 7,2 Milliarden Euro an Kreditzusagen aus diesem Sonderprogramm. In den Jahren 2009 sowie im aktuellen Jahr kann die Staatsbank KfW Kredite in Höhe von maximal 40 Milliarden Euro ausgeben. Zahlreiche Experten erwarten in diesem Jahr eine höheren Nachfrage nach Krediten, sofern die Finanzinstitute mit der Vergabe von Darlehen an die Kunden zögern, welche von der Rezession ausgezehrt sind. Nach einer Befragung der Deutschen Bank interessieren sich etwa 40 % der Unternehmen im Grunde genommen an den finanziellen Hilfen aus dem Konjunkturprogramm.