Bei Sparplänen nicht auf Streuung verzichten
Anleger, die zum Zwecke des Vermögensaufbaus regelmäßig in Sparpläne investieren sollten bei der Gestaltung ihrer Bemühungen auf eine gute Diversifikation achten. Grundsätzlich gilt, dass auch die Einzahlungen in Sparpläne ebenso gut strukturiert werden sollten wie ein bestehendes Anlageportfolio. Dazu gehört die Streuung über verschiedene Anlageklassen hinweg ebenso wie eine gelungene Diversifikation innerhalb der einzelnen Assetklassen. Sparpläne bieten viel Flexibilität im Hinblick auf die Höhe der regelmäßigen Einzahlung und das Spar-Intervall. Wer monatlich 300 Euro investieren möchte und dabei auf eine ausgewogenen Anlagekonzept setzt, benötigt mehrere Sparpläne.
Aktien, Immobilien, Renten, Rohstoffe
Bei der Auswahl von Sparplänen sollte zunächst festgelegt werden, welcher Anteil der laufenden Einzahlungen auf welche Anlageklasse entfallen soll. Plausibel wäre etwa eine Aufteilung bei der je 30 Prozent auf Aktien, Renten und Immobilien und 10 Prozent auf Rohstoffe entfallen. Das „Feintuning“ definiert dann genauer, welche Teile der jeweiligen Segmente abgebildet werden sollen. Wicht beim Vermögensaufbau mit Sparplänen sind niedrige Kosten sowohl beim Erwerb der Fondsanteile als auch bei der späteren Verwaltung.
Günstige Kosten verbessern das Anlageergebnis
Wie auch bei Einmalanlagen in Fonds eignen sich deshalb börsengehandelte Indexfonds sehr gut, weil sie ohne Agio erhältlich sind und keine hohen Management-Gebühren anfallen. Bei ETF-Sparplänen fällt allerdings eine Ausführungsgebühr bei jeder Einzahlung an. Diese setzt sich aus einer Grundgebühr und einer betragsabhängigen Provision zusammen. Kleinere Einzahlungen unter 100 Euro monatlich sollten wegen der Grundgebühr zu größeren Intervallen mit höheren Einzahlungen gebündelt werden. Niedrige Kosten verbessern lang- und kurzfristig das Anlageergebnis signifikant. Das haben Studien von unabhängigen Vermögensverwaltern ergeben.
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