Der strenge Winter dämpfte die Produktion in der BRD zu Beginn des Jahres. Vor allem auf dem Bau hatte die Arbeiten im Januar stärker als gewohnt geruht. Dies teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Montag mit.

Anzeichen auf baldige Erholung bei der Produktion in der Industrie

Dahingegen konnten die Unternehmen in der Industrie die Produktion ein wenig steigern. Nach Angaben der Experten konnte sich die Erholung bei den Auftragseingängen sowie die stets positive Erwartungshaltung der Firmen zu Beginn von 2010 noch nicht genug in die Produktionszahlen niederschlagen. Trotz alledem zeigen sie und um den zu erwartenden Nachholeffekten in der Bausparte ergänzt daraufhin, dass sich die wirtschaftlichen Aktivitäten bald ausweiten werden.

Die Entwicklung der Gesamtproduktion

Die gesamte Produktion stieg um 0,6 %. Dies ist eine geringere Steigerung als die Experten angedacht hatten. Jedoch produzierten die Industrieunternehmen 0,9 % mehr her als im vorherigen Monat. Die Ursache dafür sind Steigerungen bei den Herstellern von Vorleistungsgütern (z. B. Verpackungen, Chemiefasern), welche 3,3 % mehr herstellten als im Dezember von 2009.

Schlechteres Geschäft bei den Produzenten von Investitionsgütern und bei Konsumgütern

Die Produzenten von Investitionsgütern (z. B. Anlagen, Maschinen) hatten unter den vorsichtigen Kunden gelitten. Sie reduzierten ihren Ausstoß um 1 %. Selbst die Geschäfte mit den Konsumgütern sind ein wenig schlechter gelaufen.

Die Entwicklung bei den Energieerzeugern

Das frostige Wetter hatte die Entwicklung bei den Bauunternehmen und Energieerzeugern bestimmt. Die Energieerzeuger konnten von dem gestiegenen Heizbedarf profitieren. Dadurch konnten sie ihre Produktion um 8,8 % erhöhen.

Die Kompensation der Ausfälle in der Baubranche

Die Bauleistung ist jedoch um 14,3 % gesunken. Man rechnet in den nächsten Monat damit, dass die Ausfälle kompensiert werden, sobald der Schnee getaut ist und man wieder an den Baustellen arbeiten kann. Dies kündigte die Baubranche an.

Industrie durch eingebrochenen Welthandel hart getroffen

Die Industrie wurde im letzten Jahr durch den eingebrochenen Welthandel mit voller Wucht getroffen. Nun sieht man wieder langsam Licht am Ende des Tunnels. Im Januar zogen die Aufträge um 4,3 % an. Dies ist so ein starker Anstieg wie im Juni 2007.