Stabiles Anlagevolumen auf dem Zertifikatemarkt
Das Anlagevolumen auf dem deutschen Derivatehandel stagniert. Dies zeigt die Marktstatistik für das Schlussquartal für das Jahr 2009, welche der Branchenverband DDV publiziert hatte. Am Jahresende von 2009 betrug das Vermögen, das in derivative Wertpapiere angelegt wurde, 103,2 Milliarden Euro. Im Vergleich zum September 2009 ist dies ein Zuwachs in Höhe von 2,2 Milliarden Euro.
Die Marktführer bei den Zertifikaten
Die Deutsche Bank ist immer noch der Marktführer bei den Zertifikaten. Sie hat einen Marktanteil von derzeit 18,4 %. Der Marktanteil liegt bei der DZ BANK bei 17,6 % und bei der Commerzbank 17 %. Somit beträgt der gemeinsame Marktanteil dieser drei Banken bei 53 %.
Das Marktvolumen der derivativen Finanzinstrumenten
Momentan beträgt das Marktvolumen bei den derivativen Finanzinstrumenten hinsichtlich den Anlagezertifikate 99 %. Die Hebelprodukte machen 1 % der Wertpapiere aus, die in der Statistik vorkommen. Laut des DDV steigt ihr Umsatzvolumen.
Der steigende Umsatz bei Know-out-Produkten und Optionsscheine
Ferner verzeichnete man einen Zuwachs beim Umsatzvolumen von sog. Know-out-Produkten und Optionsscheinen. Dieser Zuwachs betrug 6,9 % und das Umsatzvolumen stieg auf 6,04 Milliarden Euro. Selbst hier ist die Deutsche Bank Marktführer mit einem Marktanteil in Höhe von 30,6 %. Sie wird von der Commerzbank mit 29,3 % und von HSBC Trinkaus mit 15,3 % gefolgt.
Die Marktführer bei den Kapitalschutz-Zertifikate
Laut der Branchenstatistik des DDV beträgt der Marktanteil bei den Kapitalschutz-Zertifikaten 67,6 %. Momentan sind diese Zertifikate sehr stark nachgefragt. Seit Dezember ist die WestLB der volumenstärkste Anbieter von solchen Zertifikate und ihr Marktanteil beträgt 21,2 %. Anschließend kommt die DZ BANK mit einem Marktanteil von 20,7 % und die Deutsche Bank mit 16,2 %.
Starke Nachfrage nach den Aktienanleihen
Vor kurzem wuchs das Marktvolumen und der Umsatz bei den Aktienanleihen. Hier gibt es bei der Fälligkeit der Wertpapiere zwei Möglichkeiten zur Auszahlung. Zum Einen kann die Emissions-Bank dem Geldanleger den Nennwert der Anleihe auszahlen. Zum Anderen kann die Emissions-Bank statt dieser Nennwertauszahlung eine vorher vereinbarte Aktienanzahl des jeweiligen Basiswertes in das Depot des Anlegers buchen.
Das Marktvolumen der Aktienanleihen
Ende Dezember von 2009 lag der Anteil der Aktienanleihen an dem gesamten Volumen bei 2,6 %. Dieser Anteil hatte sich innerhalb von 12 Monaten verdreifacht. Der DDV nannte als Ursache für diesen Anstieg die steuerliche Benachteiligung von Aktienanleihen in Form von Finanzinnovation gegenüber den restlichen Produktgruppen (z. B. Discountzertifikate), deren Auszahlungsprofil vergleichbar ist.
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Wie sich doch die Zeit stetig verändert!
Sehr interessant wenn man in alte Zeiten zurück recherchiert, wie der Derivatehandel sich verändert!