Das Ikea-Haus: Ikea bietet Fertighäuser an
In Zukunft will das Einrichtungshaus Ikea auf dem Markt in Deutschland Fertighäuser anbieten. Um diesen Plan realisieren zu können, arbeitet der Möbelgigant aus Schweden mit dem Hausproduzenten Bien-Zenker in Hessen zusammen. Sowohl in Großbritannien als auch in Nordeuropa sind schon 4.000 Ikea-Gebäude vorhanden.
Die Meinung einer Kundin
Eine Kundin von Ikea möchte sofort den Einzug in das fertig errichtete Fertighaus vollziehen. Ihrer Meinung nach sei dies „eine sehr gute Raumaufteilung“. Im Vergleich dazu sei das Leben und Wohnen auf einem Parkplatz der Ikea-Filialen nicht gerade gemütlich. Denn es hatte sich hier lediglich um ein Musterhaus gehandelt, welches der Möbelgigant am Mittwoch gezeigt hatte.
Das Fertighaus Boklok
Wie bereits erwähnt, gibt es im nördlichen Europa sowie in Großbritannien 4.000 Häuser von Ikea. Laut dem Konzernchef Mikael Ohlsson sollen sie für Ikea nicht das Kerngeschäft werden, sondern vielmehr ein bedeutsamer Nebenerwerb. Dabei soll der Boklok nicht nur für bezahlbare Preise, sondern auch für eine geschickte Planung sowie für eine Technik stehen, die Energie spart. Sowohl Ikea als auch das Bauunternehmen Skanska entwickelten in Schweden diese Fertighäuser und in Deutschland kümmert sich der Hersteller Bien-Zenker für den Bau der Fertighäuser.
Der Verkauf von Häusern mittels Los
Auf der Verkaufsübersicht stehen zunächst neun Reihenhäuser in dem Ort Wiesbaden-Auringen. Selbst in Offenbach werden vor Ende des Jahres die allerersten Hauseigentümer einziehen. Dabei wird via Los über die ersten Erwerber dieser Häuser entschieden.
Die Meinungen zu den Ikea-Fertighäuser
Es gibt allerdings unterschiedliche Meinungen zu den grau-weißen Häusern von Ikea. Zum Beispiel stößt die in Plan stehende Kleinsiedlung in der Nähe des Ikea-Sitzes in dem Ort Hofheim-Langenhain auf Widerstand bei der hiesigen CDU. Laut dem dortigen Parteichef Frank Härder seien die Fertighäuser „Baracken, in die man zwei Löcher hineingestemmt hat“.
Der Bau in Hofheim sei gesichert
Trotz alledem soll selbst in Hofheim gebaut werden. Dies sicherte die Bürgermeisterin Gisela Stang von der SPD zu. Ihrer Meinung nach sei dieses Ikea-Fertighaus nicht nur modern, sondern auch sehr funktional. Der Ort Hofheim inmitten des Rhein-Main-Gebiets ist ein Standort mit hohen Preisen, sodass die Bürgermeisterin Stang sehr froh ist, wenn bezahlbare Wohngegenden für junge Familien errichtet werden.
Die Nachfrage nach Boklok
Der Preis für die Reihenhäuser wird zwischen 180.000 und 250.000 Euro inklusive Grundstück liegen. Es wird insbesondere von den offerierten Lagen der Häuser abhängen, ob die Hausbauer in Deutschland nicht nur Möbelstücke, sondern auch ein Haus von dem schwedischen Möbelgiganten erwerben werden. Die Käufer können Boklok nicht so einfach auf das Grundstück errichten, sondern man muss sie dort kaufen, wo Bien-Zenker diese Fertighäuser in kleinen Siedlungen mit Gartenhaus, Parkbank und Apfelbaum errichtet.
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