Amerikanischer Arbeitsmarkt stagniert
Im Februar stagnierte die US-Arbeitslosenquote bei 9,7 %. Im letzten Monat hatten laut dem Arbeitsministerium in Washington 34.000 Amerikaner ihren Arbeitsplatz verloren. Zum größten Teil war hier sowohl die Baubranche als auch der Informationssektor betroffen.
Überraschte Experten
Einige Experten waren sehr überrascht. Schließlich rechneten sie damit, dass 50.000 Jobs weggefallen wären. Außerdem bauten die Firmen im Dezember und Januar 35.000 weniger Jobs ab als man zuvor publiziert hatte.
Die Erwartungen der Analysten
Nach Ansicht der Analysten zogen die Schneestürme bei der Erhebung der Daten einen erheblichen Jobabbau nach sich. Aufgrund dessen rechneten die Analysten mit einer minimalen Steigerung der Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 9,8 %. Stattdessen blieb diese Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vormonat bei 9,7 % gleich.
Keine genauen Angaben über geschaffene und gestrichene Arbeitsplätze
Insbesondere das Wetter gehört zu den Unsicherheitsfaktoren, sobald man die Daten erhebt. Nach Angabe des Arbeitsministeriums könne man nicht exakt sagen, wie viele Jobs wegen den Schneestürmen gestrichen worden sind. Selbst die Anzahl an Arbeitsplätzen, die man aufgrund des harten Winters eingerichtet hatte (z. B. Reparaturarbeiten, Schneeräumen), könne man schwer abschätzen.
Die Meinung der Analysten
Die Arbeitsmarktdaten hatten auf dem Markt für gute Stimmung gesorgt. Die Folge nach der Veröffentlichung der Daten war, dass es an den amerikanischen Börsen Aufschläge gab. Nach Aussage von Todd Leone, ein Analyst von Cowen & Co. kann es vermutlich langsam besser werden und ungeachtet der Wetterlage sehen die Zahlen relativ gut aus. Selbst der Stratege Gary Thayer von Wells Fargo Advisors hatte den Arbeitsmarktbericht als ermutigend für die weitere Entwicklung der amerikanischen Wirtschaft gewertet.
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